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Ölpreise Erholung in China stützt Kurse

Die Turbulenzen auf den chinesischen Finanzmärkten scheinen gebannt – auch der Ölpreis hat sich erholt. Das könnte nur von kurzer Dauer sein: Mit Spannung erwarten Anleger neue Daten zu den US-Ölreserven.
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Am Nachmittag könnten frische Daten zu den US-Ölreserven für neue Impulse am Ölmarkt sorgen. Quelle: dpa
Ölfeld bei Los Angeles

Am Nachmittag könnten frische Daten zu den US-Ölreserven für neue Impulse am Ölmarkt sorgen.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Erholung vom Vortag angeknüpft und etwas zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 43,39 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 22 Cent und lag bei 39,53 Dollar. Zum Wochenauftakt waren beide Ölpreise wegen der Sorge vor einer ernsten Konjunkturflaute in China jeweils auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren gefallen.

An den Finanzmärkten scheinen die Turbulenzen der letzten Handelstage wegen der Sorgen um China nachzulassen. Nach einer überraschenden Zinssenkung der chinesischen Notenbank am Vortag stiegen die Kurse an wichtigen Finanzmärkten in Asien. Die allgemeine Erholung stütze auch die Ölpreise, hieß es aus dem Handel.

Am Nachmittag könnten frische Daten zu den US-Ölreserven für neue Impulse am Ölmarkt sorgen. Der Markt rechnet mit einem Anstieg der Lagerbestände an Rohöl um 1,45 Millionen Barrel. Es wäre der zweite Anstieg der Ölreserven in Folge. Die Lagerbestände werden von der US-Regierung einmal pro Woche veröffentlicht.

Finance Briefing
  • dpa
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