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Ölpreise Experten fürchten Abwärtsspirale für Exportländer

Nach einem kurzen Anstieg der Preise am Vortag sind die Preise für Rohöl am Dienstag wieder gesunken. Hauptgrund ist ein Überangebot auf dem Ölmarkt. Schwache Währungen verstärken den Druck zusätzlich.
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Durch die niedrigen Ölpreise geraten wichtige Ölexportländer in die Gefahr einer Abwärtsspirale. Der Kursverfall schwächt die Währungen von Ländern wie beispielsweise Russland und Kanada. Quelle: dpa
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Durch die niedrigen Ölpreise geraten wichtige Ölexportländer in die Gefahr einer Abwärtsspirale. Der Kursverfall schwächt die Währungen von Ländern wie beispielsweise Russland und Kanada.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gesunken. Nachdem sie am Vortag zwischenzeitlich etwas gestiegen waren, wurden die kurzzeitigen Aufschläge wieder abgegeben.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 48,60 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 5 Cent auf 41,82 Dollar.

Analysten führen die seit Wochen fast ununterbrochen sinkenden Ölpreise vor allem auf ein Überangebot auf dem Ölmarkt zurück. Schätzungen darüber, bei welchem Preisniveau die Produktion noch ungebremst aufrechterhalten werden kann, gehen weit auseinander.

Mike Wittner, New Yorker Ölmarktexperte der Bank Société Générale, sieht die Gefahr einer Abwärtsspirale in den wichtigsten Ölexportländern. Demnach schwächen die niedrigen Ölpreise die Währungen dieser Länder, wie beispielsweise in Russland und Kanada zu beobachten.

Gleichzeitig machen die schwachen Währungen wiederum die Ölproduktion billiger und verstärken den Druck nach unten damit noch zusätzlich. „Je schwächer ihre Währungen gegenüber dem Dollar werden, desto geringer sind die Kosten“, sagte Wittner.

Finance Briefing
  • dpa
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