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Ölpreise Öl steigt kräftig wie seit April nicht mehr

Der Ölpreis erholt sich, nachdem er in den vergangenen Tagen auf ein Sechseinhalb-Jahres-Tief gerutscht war. Am Freitag verzeichneten sie den größten Wochenanstieg seit April. Grund ist eine Wende an den Aktienmärkten.
Update: 28.08.2015 - 19:24 Uhr Kommentieren
Die Ölpreise gehen auf Erholungskurs. Quelle: dpa
Öl

Die Ölpreise gehen auf Erholungskurs.

(Foto: dpa)

Die Ölpreise haben am Freitag ihren jüngsten Höhenflug fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am späten Nachmittag 50,19 US-Dollar. Das waren 2,67 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 2,56 Dollar auf 45,15 Dollar.

In den vergangenen Tagen hatten sich die Ölpreise bereits deutlich erholt, nachdem sie am Montag noch auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren abgestürzt waren. Auf Wochensicht sprechen Experten vom stärksten Preisanstieg seit April. Neben der Erholung an den Aktienmärkten hätten zuletzt auch gute Konjunkturdaten aus den USA die Ölpreise gestützt. Die größte Volkswirtschaft der Welt war im zweiten Quartal überraschend stark gewachsen.

Ausschlaggebend für die Wochenbilanz war vor allem der Preissprung vom Vortag. Rohstoffexperten der Commerzbank sprachen mit Blick auf die Entwicklung am Donnerstag vom stärksten Anstieg des Brent-Preises seit Dezember 2008. Ein ähnliches Bild zeigte sich beim Preis für US-Öl, der am Vortag den höchsten Zuwachs seit März 2009 vollzogen hatte.

Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
Treffen der Opec
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Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

(Foto: AFP)
Saudi-Arabien
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Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Venezuela
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Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

(Foto: AFP)
Iran
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Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Irak
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Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
Kuwait
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Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

(Foto: AP)
Vereinige Arabische Emirate
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Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)

Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Donnerstag bei 42,37 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) gelegen habe. Das waren 1,86 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

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  • rtr
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