Ölpreise US-Reserven sorgen weiter für Druck

Die Öl-Bestände in den USA zeigen keine Anzeichen eines Rückgangs. Im Gegenteil: Bald wird es in Amerika keine leeren Tanks für die gebunkerten Ölmengen mehr geben. Das setzt die Preise für den Rohstoff unter Druck.
Update: 13.03.2015 - 14:22 Uhr Kommentieren
Das Überangebot an Rohöl bei zugleich schwächelnder Nachfrage setzt den Ölpreisen zu. Quelle: ap
US-Öllager

Das Überangebot an Rohöl bei zugleich schwächelnder Nachfrage setzt den Ölpreisen zu.

(Foto: ap)

SingapurDie anhaltend hohen Öl-Bestände in den USA haben die Ölpreise am Freitag unter Druck gesetzt. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 56,20 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 45,92 Dollar 2,4 Prozent weniger.

„Die US-Bestände zeigen noch so gut wie keine Anzeichen eines Rückgangs“, stellte die internationale Energiebehörde (IEA) in ihrem aktuellen Bericht fest. „Ganz im Gegenteil, es ist weit schlimmer als gedacht.“ So werde es in den USA bald keine leeren Tanks für die gebunkerten Ölmengen mehr geben. Ein Überangebot an Rohöl bei zugleich schwächelnder Nachfrage setzt den Ölpreisen seit Juni zu, die sich seither mehr als halbiert haben.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Ölpreise: US-Reserven sorgen weiter für Druck"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%