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Ölpreisverfall Her mit dem Geld!

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Deutschland
Ein Preis von 89,9 Cent pro Liter Diesel am 22.01.2016 an einer Tankstelle in Frankfurt am Main. Quelle: dpa
Niedriger Dieselpreis

Ein Preis von 89,9 Cent pro Liter Diesel am 22.01.2016 an einer Tankstelle in Frankfurt am Main.

(Foto: dpa)

Bereits seit 1939 müssen Verbraucher Abgaben auf Benzin zahlen. Damals wurden, umgerechnet in heutige Preise, noch 2,29 Cent je Liter Benzin fällig, beziehungsweise 1,68 Cent je Liter Diesel. 1951 folgte schließlich die Mineralölsteuer, die 2006 von der Energiesteuer abgelöst wurde. Heute werden für einen Liter Benzin 65,45 Cent, je Liter Diesel 47,04 Cent fällig. Hinzu kommt noch die Erdölbevorratungsabgabe in Höhe von 0,46 Cent pro Liter Benzin beziehungsweise 0,39 Cent pro Liter Diesel. Auf die Endsumme aus Benzinpreis und Zusatzabgaben kommt dann noch einmal die Mehrwertsteuer von 19 Prozent.

Der Wettbewerb in der Europäischen Union (EU) sieht vor, dass ähnliche Besteuerungen auch im Rest der EU gelten. Dies geht unter anderem auf eine EU-Richtlinie aus dem Jahre 1992 zur „Harmonisierung der Struktur der Verbrauchsteuern auf Mineralöle“ zurück. Diese enthielt Bestimmungen über die Mindestsätze der Verbrauchsteuern auf bestimmte Mineralöle.

Weil die einzelnen Mitgliedsstaaten die Höhe ihrer Steuern selbst ausgestalten dürfen, gibt es innerhalb der EU jedoch Preisunterschiede. So war Benzin laut dem Öl-Bulletin der EU-Kommission Anfang Februar in den Niederlanden mit 1,42 Euro je Liter Super am teuersten, in in Polen mit 91 Cent hingegen am günstigsten.

Finance Briefing
Wohin führen die niedrigen Ölpreise?
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