Ölpreisverfall Her mit dem Geld!

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Norwegen
Eine Ölplattform des norwegischen Energiekonzerns Statoil steht in der Nordsee vor Norwegens Küste. Quelle: dpa
Norwegen - Reichtum durch Öl und Gas

Eine Ölplattform des norwegischen Energiekonzerns Statoil steht in der Nordsee vor Norwegens Küste.

(Foto: dpa)

In Norwegen wird seit langem eine Besteuerung der Ölkonzerne fällig. Allein auf die Einnahmen aus dem Petroleumbetrieb – also die Förderung, Verarbeitung und Transport von Öl und Gas – veranschlagt der skandinavische Staat Abgaben in Höhe von 53 Prozent. Hinzu kommt die allgemeine Unternehmenssteuer, die 25 Prozent beträgt. Insgesamt beläuft sich die steuerliche Belastung der Unternehmen auf 78 Prozent, rechneten die Wirtschaftsprüfer von KPMG zusammen.

Obwohl das Land reich an Öl ist, profitieren seine Bürger nicht von günstigen oder gar subventionierten Spritpreisen. Sie müssen für Benzin oder Diesel an der Zapfsäule zusätzlich eine sogenannte „Straßennutzungsgebühr“ zahlen, die 1993 eingeführt wurde. Zuletzt betrug sie für einen Liter Benzin umgerechnet 51,27 Euro-Cent, für einen Liter Diesel 35,37 Cent. Die Spritpreise in Norwegen sind europaweit vergleichsweise hoch – ein Liter Superbenzin kostete Anfang Februar 1,50 Euro, ein Liter Diesel 1,35 Euro.

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