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Pfund/Dollar Pfund unter Druck – Brexit-Verhandlungen festgefahren

Am Dienstag notiert der Kurs des Pfunds bei 1,2906 Dollar. Die schleppenden Brexit-Verhandlungen sorgen für Nervosität an den Finanzmärkten.
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Der Finanzinvestor Blackstone rechnet wegen des Brexit-Hickhacks um eine langsamer wachsende britische Wirtschaft. Quelle: dpa
Ein-Pfund-Münze auf Europafahne

Der Finanzinvestor Blackstone rechnet wegen des Brexit-Hickhacks um eine langsamer wachsende britische Wirtschaft.

(Foto: dpa)

FrankfurtMangelnde Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen in Großbritannien machen Pfund-Anleger nervös. Der Kurs der britischen Währung fiel am Dienstag um bis zu 0,4 Prozent auf 1,2906 Dollar. Die Gespräche zwischen den Tories von Premierministerin Theresa May und der oppositionellen Labour Party führten offenbar ins Leere, sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades.

Dadurch werde ein chaotischer EU-Ausstieg Großbritanniens wieder realistischer. Commerzbank-Analystin Antje Praefcke wies darauf hin, dass innerhalb der Konservativen der Widerstand sowohl gegen diese Gespräche als auch gegen May wachse. Vor diesem Hintergrund äußerte John McDonnell, zweiter Mann hinter Labour-Chef Jeremy Corbyn, in einem Reuters-Interview die Befürchtung, dass bei einem Sturz Mays ihr Nachfolger einen möglichen Kompromiss für einen geregelten Brexit aufkündigt.

Blackstone, einer der weltgrößten Finanzinvestoren, rechnet wegen des Hickhacks um den EU-Ausstieg mit einem langsameren Wachstum der britischen Wirtschaft. Das Vereinigte Königreich bleibe aber langfristig ein attraktives Investitionsziel. Die Arbeitslosenquote Großbritanniens fiel im ersten Quartal auf den niedrigsten Stand seit Mitte der 1970er Jahre.

Aus diesem Grund ziehe es immer mehr EU-Ausländer auf die Insel, sagte Pawel Adrijan, Volkswirt der Jobbörse Indeed. Allein innerhalb der vergangenen zwölf Monate hätten 100.000 Arbeitnehmer aus der Staatengemeinschaft Stellen in Großbritannien angenommen.

  • rtr
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