Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Preise klettern zum Ferienbeginn Benzin: normal, Preise: super

Seite 2 von 2:

Während der ADAC die Preiserhöhungen an den Tankstellen auf den Beginn der Sommerreisewelle zurückführt, sieht Rainer Wiek vom EID den Handlungsspielraum der Betreiber eher begrenzt: „Der Wettbewerb ist in Deutschland sehr stark.“ Das zeige sich an den Spritpreisen, wenn man die Steuern abziehe. „Dann nämlich liegt Deutschland bei Benzin und Diesel unter den 25 EU-Ländern meist im unteren Drittel.“ Nach wie vor gebe es Überkapazitäten bei den Tankstellen, so Wiek. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern: „Viele Mittelständler sind so durch Kreditverpflichtungen gebunden, dass sie gar nicht dichtmachen können“, weiß der EID-Experte.

Die meisten Mineralölkonzerne in Deutschland mag das Tankstellengeschäft zwar nicht zufrieden stimmen. Aber „das Raffineriegeschäft überkompensiert die Probleme an den Zapfsäulen“, sagt Wiek. Schon 2004 war dank des Profits in der Verarbeitung ein gutes Jahr. Im April habe es nun seit Frühjahr 2003 die besten Margen gegeben, hat der EID errechnet.

Wenn da nicht die Öl-Spekulanten wären. Ihr Einfluss lässt sich zwar nicht genau bemessen, „sie machen das Geschäft aber unkalkulierbar“, sagt ein Exxon-Sprecher. Beispiel Heizöl: Die Preise in Deutschland haben ein neues Hoch erklommen – im Sommer. Weil viele darauf wetten, dass es im Herbst zu einem Engpass kommt.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote