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Preisstabilisierung Sinkflug am Rohstoffmarkt ist vorerst gestoppt

Nach der Talfahrt Der Öl-, Kupfer- und Goldpreise macht sich am Rohstoffmarkt wieder Entspannung breit. Experten sehen darin allerdings keinen Grund zur Entwarnung. Sie warnen vor weiteren Schwankungen.
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Ein Händler mit Kupferwaren in Indien. Quelle: Reuters

Ein Händler mit Kupferwaren in Indien.

(Foto: Reuters)

FrankfurtAm Rohstoffmarkt ist am Dienstag etwas Entspannung eingetreten. Die Preise für Öl, Kupfer und Gold stabilisierten sich nach der Talfahrt zu Wochenbeginn. Ein Grund für Entwarnung sei das allerdings nicht, warnten Händler. Die Eurokrise und die langsamer werdende Konjunkturlok China dürften die Kurse noch eine Weile schwanken lassen.

Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 12 Cent auf 111,69 Dollar. Amerikanisches WTI-Öl kostete 93,44 Dollar und damit 34 Cent weniger als im späten Vortagesgeschäft.

Der Preis für Kupfer pendelte um den Vortagesschluss von 7840 Dollar je Tonne. Noch vor drei Monaten mussten 8765 Dollar gezahlt werden. Händler gingen davon aus, dass der Kupfer-Preis noch weiter unter Druck geraten könnte. "Bis es eine Lösung für Griechenland gibt, wird die Unsicherheit anhalten", sagte Analyst Matt Fusarelli vom Beratungshaus AME Group. "Es hängt so viel von der Politik ab, und die ist aus Sicht des Marktes einfach sehr schwer vorherzusagen."

Gold war zu 1556 Dollar je Feinunze zu haben und damit in etwa so teuer wie im späten Vortagesgeschäft. Händler berichteten von einer starken Nachfrage von Schmuckhändlern aus Indien, Thailand und Indonesien. Nach dem jüngst starken Preisrutsch griffen die Juweliere nun wieder zu. Anfang des Monats hatte die Feinunze des Edelmetalls noch 1671 Dollar gekostet und war damit rund sieben Prozent teurer als im Moment.

"Im Moment ist das physische Angebot etwas knapp", sagte ein Händler in Singapore. Die Nachfrage der Juweliere sei sprunghaft angezogen und müsse nun schnell bedient werden. Grundsätzlich stehe aber ausreichend Gold zur Verfügung.

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  • rtr
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