Preissturz und Börsen-Beben Im Sog des Öls

Der Preis für Öl fällt und fällt. Die Gefahren für Aktienkurse, Unternehmensgewinne und die Konjunktur sind enorm. Experten schätzen, dass bis zu ein Drittel aller US-Produzenten in die Insolvenz rutschen könnten.
Auch in Deutschland beginnen sich die Unternehmen auf schwierigere Zeiten einzustellen. Quelle: dapd
Ölpreisverfall

Auch in Deutschland beginnen sich die Unternehmen auf schwierigere Zeiten einzustellen.

(Foto: dapd)

New York/Frankfurt/DüsseldorfDer aktuelle Ölpreisabsturz weckt böse Erinnerungen. Als der Preis für den wichtigsten Rohstoff der Welt 2008 binnen vier Monaten von 140 auf 34 Dollar je Fass sank, folgte eine globale Wirtschaftskrise. Deutschland erlebte die schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte.

Am Mittwoch kostete ein Fass Öl weniger als 27 Dollar. Die Gefahren für die Weltkonjunktur sind enorm, vor allem die Finanzmärkte sind nervös. Jedem Preisrutsch beim Öl folgt ein Ausverkauf an den Börsen. Seit Jahresbeginn hat der Dax knapp 13 Prozent verloren, der Dow Jones rund elf Prozent.

 
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