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Preisturbulenzen Russische Öl-Broker wollen von der Börse nach Kurs-Chaos Geld zurück

Der Moskauer Börsenbetreiber hatte den Handel mit Kontrakten auf das US-Leichtöl WTI ausgesetzt. Jetzt soll er millionenschweren Schadensersatz leisten.
29.04.2020 - 13:54 Uhr
Der Moskauer Börsenbetreiber MOEX weist nach einem zwischenzeitlich ausgesetzten Handel mit Ölkontrakten Schadensersatzforderungen zurück. Für die Zukunft will er aber Lösungen entwickeln, um die Preisfeststellung mittels geeigneter Derivate weiterlaufen zu lassen. Quelle: dpa
Ölraffinerie in Deer Park, Texas

Der Moskauer Börsenbetreiber MOEX weist nach einem zwischenzeitlich ausgesetzten Handel mit Ölkontrakten Schadensersatzforderungen zurück. Für die Zukunft will er aber Lösungen entwickeln, um die Preisfeststellung mittels geeigneter Derivate weiterlaufen zu lassen.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Moskau Für den russischen Börsenbetreiber könnten die Turbulenzen am Ölmarkt im Nachhinein noch teuer werden. Die Handelsabteilungen einiger großer Banken des Landes wollen von der Moscow Exchange (MOEX) Schadenersatz einfordern. Hintergrund ist der historische Preissturz von US-Leichtöl WTI vergangene Woche unter null. Als Reaktion hatte die Moskauer Börse den Handel mit dem damit verknüpften Kontrakt auf Light Sweet Crude ausgesetzt.

Dadurch hätten Markteilnehmer Verluste in Höhe von rund einer Milliarde Rubel (umgerechnet rund 12,5 Millionen Euro) erlitten, teilte die Anwaltskanzlei Milton Legal mit. Viele hätten durch die Entscheidung des Börsenbetreibers ihre Positionen nicht schließen können. Brokerhäuser der Banken Alfa Bank, VTB, Otkritie sowie Alor Broker, Finam, BCS Brokerage und Solid Invest hätten sich mittlerweile rund 40 einzelnen Investoren angeschlossen, um eine Sammelklage vorzubereiten.

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