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Rohöl-Preis steigt Anleger wetten auf geringeres Angebot

Brent-Öl gewinnt am Montag um 0,9 Prozent. Grund dafür ist ein geringeres Überangebot: Die Ölbohrungen in den USA fielen auf ein Viereinhalb-Jahres-Tief. Dennoch liegt der Preis deutlich unter dem Vorjahreswert.
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Die Ölbohrungen in den USA sind so wenige wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Quelle: dpa

Die Ölbohrungen in den USA sind so wenige wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr.

(Foto: dpa)

FrankfurtIn Erwartung eines geringeren Überangebots sind Anleger am Montag wieder in den Ölmarkt eingestiegen. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee gewann 0,9 Prozent und war mit 67,06 Dollar je Barrel so teuer wie noch nie im laufenden Jahr. Das US-Öl WTI legte ähnlich stark auf 59,64 Dollar zu.

Genährt wurden diese Spekulationen vom erneuten Rückgang der Ölbohrungen in den USA. Deren Zahl fiel Angaben des Branchen-Dienstleisters Baker Hughes zufolge in der vergangenen Woche auf ein Viereinhalb-Jahres-Tief von 679. Dies sei der 21. Rückgang in Folge und die längste Serie seit Beginn der Aufzeichnungen 1987. Im vergangenen Oktober wurden die US-Lagerstätten noch mit gut 1600 Bohrungen ausgebeutet.

Wegen der hohen Fördermengen bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage war der Ölpreis ab dem zweiten Halbjahr 2014 zeitweise um mehr als die Hälfte gefallen. Dank der Schließung einiger Felder ist er in den vergangenen Monaten zwar wieder etwas gestiegen, notiert derzeit aber immer noch etwa 40 Prozent unter seinem Niveau vor Jahresfrist.

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