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Rohstoffe Anleger nehmen am Ölmarkt Gewinne mit

Gewinnmitnahmen haben Händlern zufolge den Ölpreis am Dienstag wieder unter 68 Dollar gedrückt.

HB FRANKFURT. Das Fass WTI verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 67,97 Dollar, nachdem es am Vortag mit 68,58 Dollar so teuer wie zuletzt Anfang November gewesen war. Brent notierte 0,7 Prozent leichter bei 67,48 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder war zuletzte deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) zum Wochenbeginn 66,35 Dollar im Vergleich zu 63,71 Dollar am vergangenen Freitag. Damit ist der sogenannte Korbpreis für Öl aus den Fördergebieten der zwölf Opec-Staaten seit Mitte vergangener Woche um knapp zehn Prozent gestiegen.

Nach Meinung des Wiener Energieberaters JBC beruht der Preisanstieg vor allem auf den positiv ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA. Experten vermuten, dass die Preissteigerungen nicht von langer Dauer sein werden, da derzeit weltweit noch immer mehr Öl gefördert wird als die Märkte verbrauchen können.

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