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Rohstoffe Anleger trennen sich von Gold und Silber

Der Goldpreis gibt deutlich nach und kämpft mit der Marke von 1.300 Dollar. Händler sehen die Erholung der Aktienmärkte als Ursache. Analysten schätzen jedoch, dass der Grund woanders liegt.
10 Kommentare
Goldbarren in London. Die Erholung an den Finanzmärkten sorgt für weniger Interesse am Edelmetall. Quelle: dpa

Goldbarren in London. Die Erholung an den Finanzmärkten sorgt für weniger Interesse am Edelmetall.

(Foto: dpa)

Frankfurt/London Gewinnmitnahmen haben am Montag den Goldpreis in den Keller geschickt. Eine Feinunze des gelben Metalls verbilligte sich um 2,5 Prozent auf 1303,86 Dollar. Damit waren die seit Mitte Juni aufgelaufenen Gewinne wieder aufgezehrt.

Hauptgrund der Verkäufe dürfte die Erholung an den Aktienmärkten sein. So kletterte der Dax bis zum frühen Nachmittag um 0,9 Prozent auf 9.750 Punkte. „Der Preisanstieg vorige Woche war vermutlich etwas überzogen“, sagte ein Händler.

Nach Einschätzung der Analysten der Commerzbank bleibt die physische Nachfrage etwas hinter den Erwartungen zurück. Vieles sei spekulativ getrieben. Das zeigten auch die von der CFTC am Freitag veröffentlichten Daten über die Positionierungen der Anleger. Danach haben Hedge Fonds und Vermögensverwalter ihre Wetten auf steigende Preise in Gold-, Silber- und Kupfer-Future in Woche zum 8. Juli ausgebaut.

In Anspielung auf den WM-Sieg der deutschen Auswahl fügten die Experten hinzu: „Leider erhält der Sieger der Fußball-Weltmeisterschaft nur eine Nachbildung des WM-Pokals. Ansonsten wären die deutschen „Goldbestände“ nach dem gestrigen Sieg im Maracanã-Stadion für die nächsten vier Jahre um rund 3,7 Kilo pures Gold höher.“

Der Silberpreis gab 2,7 Prozent auf 20,81 Dollar je Feinunze nach. Auch hier sprachen Börsianer von Gewinnmitnahmen. Am Freitag hatte sich die London Bullion Market Association (LBMA)für ein neues Preissetzungssystem für Silber entschieden, denn das börsentägliche Silber-Fixing in London soll am 14. August angesichts von Ermittlungen über Manipulationen in anderen Märkten nach 117 Jahren eingestellt werden.

Ab dem 15. August sollen die Chicago Mercantile Exchange (CME) und Thomson Reuters Benchmark Services Ltd - eine Tochter der Thomson Reuters Corp - die Preisfeststellung übernehmen.

12,4 Kilogramm Gold zum Anfassen

  • rtr
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10 Kommentare zu "Rohstoffe: Anleger trennen sich von Gold und Silber"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr Metz,ich höre dieser These, nicht zuletzt auch bei den Kommentaren auf dieser Seite, schon seit geraumer Zeit zu. Ich komme bloß zu einem anderen Ergebnis. Das Ende des Dollars werden wir hier alle nicht mehr erleben (das es Euros allerdings schon). Und solange der Dollar existiert, wird Gold in Dollar abgerechnet. Das Ihnen Nominalwertverluste "vollkommen egal" sind, spricht für Ihre guten Nerven. Mir wären sie nicht egal.
    Vielleicht geht Ihre Rechnung in 5000 Jahren auf, vielleicht auch schon in 500 Jahren. Ich plane jedenfalls in kürzeren Zeitabschnitten.
    Das Wirken der FED verurteile ich genauso, wie Sie es vermutlich tun. Nur ich erliege nicht dem Wunschdenken, diese "Bank" wäre für uns zu knacken.
    Und es kommt noch eines hinzu: Der innere Wert einer Goldmünze liegt bei wenigen Cent, der einer Kartoffel ist höher. Das klingt provozierend, aber nach dem Ende des Papiergeldes: Was wird dann eher gebraucht? Wer garantiert Ihnen, dass sich dann sofort die ganze Menschheit auf das Gold stürzen wird? Könnte es nicht vielmehr so sein, dass dann stattdessen ein ganz neues Papiergeld geschaffen wird? So nach dem Motto: "Die FED ist weg, jetzt machen wir alles besser."
    Aber einen Vorteil haben die Goldfans zweifellos, sie werden sich sehr elitär vorkommen. So können sie dann auch besser mit ihren Nominalwertverlusten umgehen.

  • Fat Finger, Sie verstehen einfach nicht das WESEN von Gold. Theoretisch könnten mir sogar die Nominalwertverluste bei einem sinkenden Gold-"Preis" vollkommen egal sein.
    Es ist seit mehr als 5.000 Jahren immer dasselbe. Hören Sie einmal Richard Daughty zu - ab 7:40 min wird es interessant für Sie. ;-)
    http://www.youtube.com/watch?v=DyV0OfU3-FU

  • Das mit dem "die Ihren Wert in sich tragen" ist so eine Sache. Was ist denn der Wert von Gold? Wofür kann es genutzt werden? Der Wert ist auch hier nur das, was andere dafür bereit sind zu zahlen.

  • Warum muss man für oder gegen Edelmetalle sein?
    Gold und Silber sind physische Anlagen, die Ihren Wert in sich tragen. Ein Vertrauen in andere Versprechen ist damit nicht notwendig.
    Aktien, Zertifikate, Anleihen, Bargeld sind Anlagen, bei denen ein Vertrauen in den Emittenten notwendig ist.
    Beide Anlagen können steigen und fallen - es gibt also immer Sonnen- und Regentage!
    Der Markt bewertet Chancen und Risiken täglich mit steigenden und fallenden Kursen. Manchmal ist es somit besser auf der einen und manchmal besser auf der anderen Seite zu stehen.
    Wir wissen aber alle, dass der Konsum aller Industriestaaten auf Pump finanziert ist. Durch den Zinzeszins werden die Schulden weiter wachsen und uns irgendwann erdrücken. Spätestens dann zahlt sich eine Anlage aus, die nicht vom Vertrauen in den Emmittenten abhängig ist.
    In unserer liberalen Anlagewelt findet jeder sein Lieblingsanlageprodukt und jeder kann damit sonnige und regnerische Tage durchleben. In diesem Sinne wünsche ich allen angenehme Wettervorhersagen!

  • Sie kaufen jetzt also "billig nach". Sie lernen es einfach nie!
    Dann dürfen wir hier wohl auch noch weiterhin Ihr Geheule bei jedem weiterem Kursrutsch (der Kurs für physisches Gold und Papiergold ist identisch!) lesen.
    Haben Sie sich früher auch schon beschwert, als ihre "Bankster" rund zehn Jahre lang den Kurs hochgeknüppelt haben? Oder haben Sie gedacht, das es immer weiter nach oben geht?

  • Nie wieder Gold oder andere Glitzersachen als sogenannte „Wertanlagen“ bunkern!

    Der Ankauf von Gold gestaltet sich bei Banken in nur wenigen Augenblicken. Möchte der Kunde jedoch das erworbene Gold zu einem späteren Zeitpunkt zu Bargeld machen, wird dieser von denselben Banken mit Skepsis, unnötiger Bürokratie, langen Wartezeiten und viel zu hohen Bearbeitungsgebühren konfrontiert.

    In meinem erlebten Fall hatte ich lediglich 4 Feingoldbarren zu jeweils 20 g Feingold .9999 zwecks Überprüfung der Bank überlassen und erhielt nach einer Wartezeit von nicht weniger als 10 Tagen ein schriftliches Angebot mit der Bereitschaft für eine Inzahlungnahme. Geht es nicht noch komplizierter? Nein, nicht bei Banken! Auch das Angebot war kein Grund zum Jubeln, dank saftiger Bearbeitungsgebühr, die einen verschwenderischen Anteil an meinem Verlust aufzeigte. So kommt man nicht ins Geschäft – jedenfalls nicht mir mir.

    Schlussendlich habe ich mich bei einem Juwelier meines Vertrauens von dem „goldenen Ballast“ getrennt. Obwohl die dortige Inzahlungnahme an sich nur wenige Minuten dauerte, habe ich mich – wie schon zuvor in der Bank – gefühlt, als müsste ich regelrecht darum betteln, dass man mir mein Gold abkauft. Gold = wertvoll? Von wegen! Nicht nur aus dieser gewonnen Erfahrung beherzige ich lieber die Redensart: „Nur Bares ist Wahres.“

  • (Fortsetzung)
    Mit diesen Derivaten hat man auf den Terminmärkten aber dennoch nur scheinbar eine unbegrenzte Feuerkraft, denn sobald keine reale Ware (hier Gold) dort mehr verfügbar ist, ist das Spiel aus. Dann kehrt nämlich auch Papiergold zu seinem eigentlichen Wert zurück, und wir sehen den Default von Comex und LBME. Und solange das noch nicht der Fall ist, kaufe ich physisches Gold billig nach und hedge es bloß gegen Papierpreis-Verluste...

  • Ja, ja, da ist Fußball-Deutschland (zurecht) gerade im Goldrausch, und das deutsche Team hat sich den Arsch dafür aufgerissen, diesen Pokal aus purem GOLD zu bekommen, und wenn irgendwelche Zentral- oder Bullionbankster-Großverbrecher dann mit Papier-Derivaten den Preis (gemessen in Schein- / Falsch- / Kredit- / Schuldgeld) mal wieder runterknüppeln, gibt es gleich den Pawlow´schen-Reflex der Papier- ääh Kaffeesatz-"Analysten", Gold habe bei den Anlegern an "Glanz verloren". ;-))
    Haben Sie sich übrigens schon einmal gefragt, weshalb insbesondere Bank-"Analysten" (Goldman Sucks bietet sich als abschreckendes Beispiel hier fast immer an) dem Edelmetall so gut wie nie großes Potenzial bescheinigen (es übrigens auch in der Zeit von ca. 2000 bis 2010 nicht taten, als der Gold-"Preis" abging wie ein Zäpchen und die meisten Aktienindices outperformte)?? Die Antwort ist dabei simpel: Gold = WERTaltiges Geld ist der Todfeind ihres ungedeckten, wertlosen Papier- / Schuldgeldsystems, auf dem ihre Macht und Existenz beruht.
    1980/81, als das werthaltige Geld sich anschickte, den sich rapide entwertenden US-Dollar in die Wüste zu schicken, konnte FED-Chef Paul Volcker den USD nur dadurch retten, indem er die Prime Rate auf über 20% hinauf katapultierte und damit Geldanlagen / Sparen im Papier-Dollar wieder attraktiv machte. Das werthaltige Echtgeld dagegen liefert bekanntlich keine Zinsen.
    Heute aber haben die Zentralbankster den Zins auf Papier-Geld de facto abgeschafft - was aber verhindert bis jetzt den Eintritt des "Voltaire´schen Gesetzes" (Papiergeld kehrt immer zu seinem eigentlichen Wert zurück -zu null), den K.o-Schlag gegen die entwerteten und jetzt ebenfalls nahezu zinslosen Papierwährungen durch Gold?
    Eigentlich auch ganz einfach und logisch: eine für die Papiergeld-Bankster ganz tolle Erfindung, die es 1980 noch nicht gegeben hat: das Papiergold, also Papier-Derivate auf eine REALE WARE, nämlich Gold.

  • Desinformation in den Medien?

    Das alte Mediensystem ist dem Untergang geweiht, nur sie merken es nicht, da sie auf der Titanic, auf der sie sich befinden, nur die Stühle rücken und denken, dass die Sonne ewig für sie scheint.

    Die Menschen haben es mittlerweile einfach satt, belogen und desinformiert zu werden und ziehen es lieber vor, ihre Informationen im Internet zu suchen. Im Gegenzug steigen die Benutzerzahlen exorbitant von diversen Blogs und systemkritischen Foren.

    Leben wir in einer medialen Matrix?

    In einer medialen Scheinwelt?

    Die Systemmedien dulden keine Wahrheit wie es Morpheus im gleichnamigen Film ausführte:
    "Die Matrix ist die Welt die über deine Augen gestülpt wurde, damit du blind für die Wahrheit bist."

  • Im Jahr 2014 gedenken wir nicht nur des Beginns des Ersten Weltkriegs, nein, wir feiern auch 100 Jahre wertlosen Geldes!

    Seit dem Ende des allgemeinen Goldstandards 1914 führt ein westliches Bankenkartell einen Krieg gegen Gold. Die Bankiersfamilien übernahmen alle westlichen Zentralbanken, sie trennten das Geld vom Gold, manipulierten dessen Preis und versuchten die Menschen davon zu überzeugen, dass Gold ein steinzeitliches Relikt sei. Doch das Gegenteil ist der Fall. Gold ist ein wichtiger Schlüssel zur Neuordnung der Welt!

    Das Bankenkartell hat den Krieg gegen das Gold verloren, denn es hatte die Rechnung ohne die Asiaten gemacht. Nun führt es einen Krieg um Gold, der noch weitreichende Folgen haben könnte.

    Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs, der auch ein Goldkrieg ist. Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber und kämpfen um jeden einzelnen Barren Gold.

    China und Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung. Das Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln, seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich eine eigene, neue private Weltwährung etablieren zu können. Doch dafür braucht die heimliche Weltregierung Gold – Gold, das sie nicht hat, weil es jahrelang im ganzen großen Stil von West nach Ost abgeflossen ist.

    China hat sich den größten Teil allen verfügbaren Goldes gesichert. Daher tobt nun der Krieg um den kargen Rest und um das Gold der Zukunft, um die Goldminen, die zum größten Teil bereits den Besitzern der westlichen Großbanken gehören.

    Das Kartell manipuliert auch hier die Preise, um ehrliche Käufer zu verschrecken und auf diese Weise günstiger alles an sich zu reißen.

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