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Rohstoffe Anleger verkaufen Edelmetallfonds

Investoren ziehen Geld aus Rohstoffprodukten ab. Auf den Verkaufslisten standen vor allem Fonds und Derivate auf Edelmetalle. Grund ist nach Ansicht von Experten steigende Risikofreude.
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huGO-BildID: 19517987 ARCHIV - ILLUSTRATION - Goldbarren (100 Gramm), aufgenommen am 20.03.2008 in Straubing (Niederbayern). Das Gold jagt von Rekord zu Rekord: Erstmals ist der Preis für die Feinunze am Montag (27.09.2010) zeitweise über die 1300-Dollar-Marke gesprungen. Foto: Armin Weigel dpa/lby +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

huGO-BildID: 19517987 ARCHIV - ILLUSTRATION - Goldbarren (100 Gramm), aufgenommen am 20.03.2008 in Straubing (Niederbayern). Das Gold jagt von Rekord zu Rekord: Erstmals ist der Preis für die Feinunze am Montag (27.09.2010) zeitweise über die 1300-Dollar-Marke gesprungen. Foto: Armin Weigel dpa/lby +++(c) dpa - Bildfunk+++

(Foto: dpa)

LondonInsgesamt zogen sie seit Anfang 2011 mehr als zwei Mrd. Dollar (rund 1,5 Mrd. Euro) aus entsprechenden börsennotierten Indexfonds (ETFs) und Rohstoffderivaten (ETCs) ab, wie Zahlen der Anbieter Blackrock und ETF Securities am Dienstag zeigten. Auf den Verkaufslisten standen vor allem Produkte auf Edelmetalle.

"Die Leute wollen wieder risikoreichere Investments in ihre Portfolios aufnehmen", sagte Blackrock-Analystin Deborah Fuhr. "Unter der Annahme, dass staatliche Kreditrisiken keine so große Rolle mehr spielen und dass das Wirtschaftswachstum zunimmt, sind sie aus Gold rausgekommen und haben in Industriemetalle und Aktien aus Industriestaaten umgeschichtet", sagte Analyst Nicholas Brooks von ETF Securities.

Blackrock verzeichnete im Januar unter dem Strich weltweit 4,1 Mrd. Dollar Abflüsse aus Edelmetallprodukten. Aus Edelmetallprodukten von ETF Securities haben Anleger seit Anfang 2011 rund 2,8 Mrd. Dollar abgezogen, wie der Londoner Anbieter berichtete. "Aber wenn wir die Edelmetalle ausschließen, haben Rohstoffprodukte weiterhin Zuflüsse verzeichnet", sagte Brooks. Blackrock meldete unter dem Strich 1,1 Mrd. Dollar Zuflüsse in ETFs und ETCs auf Agrarrohstoffe sowie rund 800 Mio. Nettoneugeld in Produkten auf mehrere Rohstoffklassen.

Brooks zufolge wollen Investoren über Rohstoffprodukte vor allem vom Aufschwung in den Schwellenländern profitieren, ohne in entsprechende Aktien zu investieren. "Auch bei Inflationsbedenken, speziell in Bezug auf Nahrungsmittelpreise, sind Rohstoffinvestments einer der besten Wege, um sich zu schützen", sagte Brooks.

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  • rtr
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