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Rohstoffe Anstieg der US-Förderung drückt Ölpreis ins Minus

Das US-Energieministerium rechnet mit einem Anstieg der Ölförderung in den USA – dementsprechend fielen am Mittwoch die Rohölpreise.
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Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

New York Spekulationen auf ein hohes US-Ölangebot haben am Mittwoch die Preise belastet. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um drei Prozent auf 63,83 Dollar je Barrel. US-Leichtöl WTI kostete mit 60,58 Dollar 3,2 Prozent weniger. Dem US-Energieministerium zufolge fielen die Bestände in der vergangenen Woche um über 2,4 Millionen Barrel. Analysten hatten mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet, weshalb die Preise erst später unter Druck gerieten. Die Benzin- und Destillatbestände fielen zudem weniger stark als gedacht.

Vielen Anlegern saß zudem noch ein Bericht des Ministeriums vom Dienstag in den Knochen: Demnach wird die Ölförderung im laufenden Jahr stärker als angenommen steigen. Im vierten Quartal dürfte die US-Ölproduktion im Schnitt 11,17 Millionen Barrel täglich (bpd) erreichen – das wäre mehr als der weltgrößte Ölförderer Russland produziert. Bislang hatte das Ministerium mit 11,04 Millionen bpd gerechnet. Schon jetzt wird in den USA mehr Öl als in Saudi-Arabien gefördert.

Belastend wirkte sich auch die trübe Stimmung an der Wall Street aus. Dort schürte der Rückzug von Donald Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn Ängste vor einem Handelskrieg. Im Falle einer Rezession würde auch weniger Öl gebraucht, erklärten Händler. Der Dow Jones fiel um 1,4 Prozent auf 24.540 Punkte.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • rtr
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