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Rohstoffe Brent-Preis steigt über 108 Dollar

Die Preise steigen wieder: die schärferen Vorgehen des Westens gegen Russland im Krim-Konflikt führt zum Ende der Woche zur Stabilisierung der Ölsorten. Der Brent-Preis erreicht weit mehr als die 100 Dollar-Marke.
Update: 28.03.2014 - 12:49 Uhr Kommentieren
Die Ölpreise legen leicht zu. Grund dafür sind die schärferen Vorgehen gegen Russland in der Krim-Krise. Quelle: dpa

Die Ölpreise legen leicht zu. Grund dafür sind die schärferen Vorgehen gegen Russland in der Krim-Krise.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Singapur Positiv aufgenommene US-Konjunkturdaten haben den Ölpreis am Freitag angetrieben. Der Preis für das Nordsee-Öl Brent kletterte um 0,2 Prozent auf 108,06 Dollar je Fass. Öl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 101,76 Dollar je Barrel. Jüngsten Daten zufolge ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal etwas stärker als erwartet gewachsen, was die Hoffnung der Investoren auf eine steigende Ölnachfrage nährte. Ein weiterer preistreibender Faktor bleibt Händlern zufolge die Krise um die ukrainische Halbinsel Krim. Die USA und die EU drohen Russland mit weiteren Sanktionen und wollen sich unabhängiger von Russlands Gaslieferungen machen. Russland ist der weltweit größte Ölproduzent.

Im Verlauf der Woche ging es mit dem Brent-Preis insgesamt mehr als einen Dollar nach oben, der US-Ölpreis legte etwa zwei Dollar zu und schaffte wieder den Sprung über die Marke von 100 Dollar.

Zur Wochenmitte hatte US-Präsident Barack Obama mit schärferen Sanktionen gedroht, falls Russland die Lage weiter eskalieren sollte. Zudem hatte er gefordert, Europa solle seine Energieabhängigkeit von Russland verringern.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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