Rohstoffe „Dieser Ölpreis ist nicht gerechtfertigt“

In den vergangen Handelstagen ging für den Ölpreis deutlich aufwärts. Doch einige Experten warnen, der Anstieg sei nur eine Blase. Das Angebot sei nämlich sehr hoch - besonders in den USA.
Update: 17.01.2013 - 08:18 Uhr Kommentieren
Preise an einer Tankstelle. Der Ölpreis ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Quelle: dpa

Preise an einer Tankstelle. Der Ölpreis ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen.

(Foto: dpa)

SingapurDie Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete am Morgen 109,76 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank indes leicht um 23 Cent auf 94,01 Dollar.

In den vergangenen Handelstagen haben sich die Ölpreise im Trend nach oben bewegt. Starke Preisausschläge gab es aber selten. Einige Beobachter warnen unterdessen, dass der Preisanstieg der letzten Wochen möglicherweise fundamental nicht gerechtfertigt ist.

Verwiesen wird auf das hohe Angebot an Rohöl, die immer noch gedämpfte Nachfrage und die hohen Lagerbestände - besonders in den USA.

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Referenzbudgets helfen beim Vergleich

Die Übersicht über ihre persönlichen monatlichen Kosten ist für Verbraucher eine wertvolle Information. Ob einzelne Posten überdurchschnittlich hoch sind, lässt sich aber nur durch einen Vergleich beurteilen. Der Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe hat deshalb mit der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh) Referenzbudgets zusammengestellt. Sie basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und zeigen, wie viel Haushalte je nach Einkommen und Anzahl der Personen für bestimmte Lebensbereiche ausgeben – aufgeschlüsselt nach elf Kategorien, darunter Wohnen, Ernährung, Mobilität und Kommunikation.
Nachfolgend werden die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten für sieben verschiedene Haushaltstypen dargestellt und erklärt, was in den einzelnen Kategorien enthalten ist.

Budget1
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Budget 1:

Ein Paar, das jünger als 65 Jahre ist, zur Miete wohnt und ein monatliches Nettoeinkommen von 2.743 bis 3.665 Euro hat, gibt im Durchschnitt 706 Euro fürs Wohnen aus.
Würde ein solches Paar unter sonst gleichen Bedingungen in der eigenen Immobilie wohnen, würde es im Schnitt 883 Euro fürs Wohnen zahlen.


Laut Beratungsdienst Geld und Haushalt sind die Referenzdaten Medianwerte. In einer Reihung der Ausgaben liegt dieser Wert also genau in der Mitte. Das heißt: Die Hälfte der Befragten gibt mehr, die andere Hälfte weniger aus. Im Gegensatz zum arithmetischen Mittel, bei dem alle Werte addiert und die Summe durch die Anzahl aller Werte geteilt wird, verfälschen bei Medianwerten extreme Ausreißer im oberen oder unteren Bereich nicht die durchschnittlichen Ergebnisse.

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Wohnen

In diese Kategorie fallen nicht nur etwaige Kosten für die Miete und die Wohnnebenkosten, sondern auch Ausgaben für Strom, Heizung, Handwerkerleistungen, Instandhaltungskosten und die Wohnungseinrichtung - also Möbel und Teppiche.

Reinhard Spindler
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Hauswirtschaft

In diese Kategorie gehören Hausrat und kleine Geräte wie etwa kleine Haushaltsgeräte, Produkte für die Wohnungsreinigung, Blumen und Gartenbedarf, Haustiere und häusliche Dienstleistungen - jedoch nicht die Kosten für Kinderbetreuung und Altenpflege.

Budget2
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Budget 2:

Ein Paar mit einem Kind, das höchstens fünf Jahre alt ist. Die Drei wohnen zur Miete und die Familie hat ein Nettoeinkommen zwischen 2.601-3.403 Euro.
Würde eine solche Familie unter sonst gleichen Bedingungen in der eigenen Immobilie wohnen, würde es im Schnitt 936 Euro fürs Wohnen zahlen.
Im Vergleich zu dem Paar ohne Kind zeigt sich beispielsweise, dass die Ausgaben für Bildung und Freizeit geringer ausfallen.

Hinweis: Die ausgewiesenen Ausgaben können bei den Referenzbudgets in der Summe höher liegen als die zur Verfügung stehenden Einnahmen. Dies liegt daran, dass bei der Berechnung des jeweiligen Durchschnittswertes alle von dieser Ausgabe betroffenen Haushalte mit einfließen. Damit wird hier ein „Maximalverhalten“ abgebildet. Tatsächlich fallen jedoch nicht in jedem Haushalt alle Ausgaben an, so dass die Summe aller Ausgaben im Vergleich zu den Referenzbudgets in der Regel geringer ausfällt.

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Ernährung

Neben Nahrungsmitteln zählen hierzu auch Getränke und außer Haus verzehrte Speisen.

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Körper- und Gesundheitspflege

Von Kopf bis Fuß gepflegt: Hierzu zählen Produkte wie Shampoo, Rasiermittel, Toilettenpapier, Kosmetik ebenso wie Kosten für den Friseur, Sauna und Solarium. Außerdem fallen pharmazeutische und andere medizinische Erzeugnisse in diese Rubrik.

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