Rohstoffe Gewinnmitnahmen drücken Goldpreis

Der Syrien-Konflikt hält auch die Goldhändler in Atem. Nachdem der Preis gestern auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen war, haben Gewinnmitnahmen heute dazu geführt, dass sich das Edelmetall etwas verbilligte.
Kommentieren
Ein Militärschlag in Syrien könnte Gold bis auf 1450 Dollar je Feinunze steigen lassen, schätzen Experte. Quelle: dpa

Ein Militärschlag in Syrien könnte Gold bis auf 1450 Dollar je Feinunze steigen lassen, schätzen Experte.

(Foto: dpa)

FrankfurtGold hat am Donnerstag etwas an Attraktivität verloren. Nach der jüngsten Preisrally verbilligte sich das Edelmetall um 0,8 Prozent auf 1406,51 Dollar je Feinunze. Wegen der drohenden Eskalation des Syrien-Konflikts war Gold am Mittwoch mit 1433,31 Dollar auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen. US-Präsident Barack Obama hatte am Abend jedoch erklärt, dass er noch keine Entscheidung über einen Angriff auf Syrien getroffen habe.

„Einige Anleger nehmen nun erst einmal ihre Gewinne mit,“ sagte Yuichi Ikemizu von der Standard Bank in Tokio. „Sollte es aber tatsächlich zu einem Militärschlag kommen, könnte Gold bis auf 1440 bis 1450 Dollar je Feinunze steigen.“ Allerdings sollte sich der Preisauftrieb in Grenzen halten, da ein militärischer Eingriff der USA wohl eher kurz ausfallen dürfte, ergänzte der Experte.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Rohstoffe: Gewinnmitnahmen drücken Goldpreis"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%