Rohstoffe Goldman-Prognose lässt Ölpreis fallen

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten belasten auch die Ölpreise. Am dritten Tag hintereinander sinken die Preise. Als Belastungsfaktor nannten Händler auch eine gesenkte Ölpreisprognose von Goldman Sachs.
Update: 04.10.2011 - 12:12 Uhr 2 Kommentare
Öllager in Singapur: Die Preise fallen. Quelle: Reuters

Öllager in Singapur: Die Preise fallen.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie Furcht vor einer Pleite Griechenlands und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft hat den Ölpreis am Dienstag gedrückt. Die große Angst sei, dass ein Zahlungsausfall Athens etliche europäische Banken ins Taumeln bringen und die globale Wirtschaft zusätzlich belasten könnte, sagten Händler. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um knapp ein Prozent auf 100,80 Dollar. Die US-Sorte WTI kostete 76,40 Dollar pro Fass und damit 1,7 Prozent weniger als im späten Vortagesgeschäft.

Als Belastungsfaktor nannten Händler auch eine gesenkte Ölpreisprognose von Goldman Sachs. Die Bank geht nun davon aus, dass der Brent-Preis 2012 im Schnitt bei 120 Dollar je Fass und damit zehn Dollar niedriger als bisher angenommen liegen wird.

Als Grund für die niedrigere Prognose hieß es von Goldman Sachs, dass die europäische Schuldenkrise weiter für ordentlichen Gegenwind bei jeglichen Erholungstendenzen der globalen Wirtschaft sorgen werde.

Auch die Prognose für den Kupfer-Preis revidierte Goldman Sachs nach unten. Nunmehr erwarten die Analysten einen Durchschnittspreis von 9200 Dollar je Tonne, bislang waren es 10790 Dollar. Das Industriemetall verbilligte sich um zwei Prozent auf 6842 Dollar je Tonne.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Rohstoffe: Goldman-Prognose lässt Ölpreis fallen"

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  • Korrektur...Oelpreise erholen sich von Ihren Verlusten ...WTI, der meist beachtete Preis notiert bereits wieder ueber USD 77.

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