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Rohstoffe Goldpreis hält sich nahe am Sechsmonatshoch

In der Krise greifen Anleger immer wieder gerne auf Gold zurück – so auch während der Unruhen auf der Krim. Das katapultierte den Preis des Edelmetalls auf ein Sechsmonatshoch. Die Preise könnten weiter steigen.
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Die Goldpreise steigen durch die Krim-Krise. Quelle: dpa

Die Goldpreise steigen durch die Krim-Krise.

(Foto: dpa)

Der Goldpreis hat sich am Montag auf dem höchsten Niveau seit sechs Monaten bewegt. Zuvor hatte die Notierung die längste Erholungsphase seit dem August 2011 hingelegt. Die Unsicherheiten nach dem Krim-Referendum habe den Bedarf als Kapitalabsicherung erhöht, hieß es im Handel. Auch das sich langsam abschwächende Wachstum in China wurde als stützender Faktor genannt.

Gold wurde am Kassamarkt mit 1383,88 Dollar je Unze 0,1 Prozent höher als am Freitag ermittelt. Das Edelmetall werde derzeit als Risikoabsicherung gekauft, und unterstützt werde der Kurs von einem starken charttechnischen Impuls, sagte Andrey Kryuchenkov von VTB Capital in London.

Goldene Regeln für den Vermögensaufbau
realistische ziele definieren
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1. Realistische Ziele definieren

Wozu soll das Vermögen dienen? Wollen Sie sich Wünsche wie die das schicke Auto oder teure Reisen erfüllen, oder geht es eher um die eigene Immobilie oder Altersvorsorge? Von der Antwort auf diese Fragen hängt ab, wie viel Vermögen sie brauchen und welche Anlageform sich letztlich anbietet.

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sparbudget erfassen
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2. Sparbudget erfassen

Zunächst gilt es, das Budget für die Geldanlage realistisch einzuschätzen. Ist schon Geld verfügbar, sollten Sparer prüfen, ob und wie lange sie gegebenenfalls darauf verzichten können. Denn je länger das Geld ungestört Rendite abwerfen kann, umso besser klappt der Vermögensaufbau. Sollten etwa Neuanschaffungen oder größere Ausgaben in absehbarer Zeit anstehen, sollten Sie dafür schon mal Geld zurücklegen oder zumindest schnell verfügbar halten. Ist keine Grundstock vorhanden, gilt es zunächst monatliche Einnahmen und Ausgaben in einer Übersicht zu erfassen und so das für den Vermögensaufbau zur Verfügung stehende Budget zu ermitteln.

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3. Risikoschutz und eiserne Reserven

Bevor jeder freie Euro in die Sparpläne gesteckt wird, sollten Anleger prüfen, ob ausreichend Liquiditätsreserve für unvorhergesehene Ausgaben vorhanden ist. Allgemein sind mindestens drei Nettoeinkommen auf dem Tagesgeldkonto empfehlenswert. Zudem sollten wesentliche existenzielle Risiken wie Haftpflicht, Hausrat oder Arbeitslosigkeit, Unfall, und Todesfall abgesichert sein. Das ist insbesondere für die Hauptverdiener von Familien wichtig.

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4. Risikoneigung hinterfragen

Steht fest, welche Beträge angelegt werden können, ist die eigene Risikoneigung einzuschätzen. Generell sind höhere Renditechancen mit größeren Risiken verbunden. Die zentrale Frage lautet, welche Verluste Sie bereit sind hinzunehmen, wenn sich dadurch die Chance auf eine höhere Rendite eröffnet. Dabei spielt der Anlagehorizont eine wesentliche Rolle.

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5. Anlagehorizont im Blick behalten

Wer sein Vermögensaufbauziel erst in vielen Jahren erreichen will und Verluste aussitzen kann, kann auch höhere Risiken eingehen. Dann können etwa Verluste an den Börsen über die Jahre mit der Erholung der Märkte wieder ausgeglichen werden. Je näher der Zeitpunkt der Zielerreichung rückt, umso konservativer und damit risikofreier sollte das Vermögen angelegt sein. Wer etwa für die Altersvorsorge spart, kann zunächst noch einen großen Anteil in riskantere Anlagen wie Aktien stecken und diesen Anteil im Laufe der Jahre allmählich in Rentenpapiere umschichten, bei denen das Verlustrisiko geringer ist.

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6. Anlageinstrumente clever auswählen

Sicher und kurzfristig verfügbar ist etwa das Tagesgeldkonto, dafür liegt die Rendite oft unterhalb der Inflationsrate. Fonds und Rentenpapiere bieten bessere Chancen, aber auch Verlustrisiken. Bei Aktien können Kurse stark schwanken, bei Unternehmenspleiten droht Totalverlust. Und mit einigen hochspekulativen Finanzinstrumenten wie bestimmten Zertifikaten können die Verluste sogar den Kapitaleinsatz übersteigen. Dafür winken hohe Gewinne, wenn es gut läuft. Wer monatlich Geld in den Vermögensaufbau stecken will, ist in aller Regel mit Renten-, Fonds- oder Aktiensparplänen gut beraten. Generell gilt: Informieren Sie sich gründlich, lesen Sie das Kleingedruckte und kaufen Sie nur, was sie auch verstehen.

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nicht alle eier in einen korb legen
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Die alte Börsenweisheit "Nicht alle Eier in einen Korb legen" stösst derzeit an Grenzen.

Bild: Marcel Stahn für Wirtschaftswoche

„Angesichts des Widerspruchs zwischen dem überwältigenden pro-russischen Abstimmungsergebnis in der Region einerseits und der westlichen Auffassung, dass das Referendum ungültig ist, andererseits, ist für diese Woche weitere Unterstützung von Seiten der geopolitischen Risiken zu erwarten”, schrieb Mark Pervan, Leiter Rohstoffanalyse bei der Australia & New Zealand Banking Group, in einer Studie.

  • Bloomberg
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