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Rohstoffe Hoffnung auf Fortschritt im Handelsstreit lässt Ölpreise steigen

Dass Vertreter aus den USA und China im Handelsstreit die Gespräche wieder aufnehmen, stützt die Ölpreise. Hinzu kommt ein weiterer Faktor.
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Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City in Oklahoma (USA). Quelle: dpa
Erdölförderung

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City in Oklahoma (USA).

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 64,08 US-Dollar. Das waren 37 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 32 Cent auf 57,19 Dollar zu.

Am Markt wurde der Anstieg unter anderem mit der Hoffnung auf Fortschritte zur Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China erklärt. Nach einer monatelangen Pause werden Vertreter beider Länder an diesem Dienstag ihre Handelsgespräche wieder aufnehmen.

US-Finanzminister Steven Mnuchin und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer werden in Shanghai erwartet. Dort sollen sie auf eine chinesische Delegation unter Führung von Vizepremier Liu He treffen. In den vergangenen Monaten waren die Ölpreise immer wieder durch den Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt belastet worden.

Außerdem wurden die Ölpreise am Morgen durch die Aussicht auf weiter fallende Ölreserven in den USA gestützt. Die wöchentlichen Lagerdaten der US-Regierung werden am Mittwoch erwartet. Am Markt wird damit gerechnet, dass die amerikanischen Ölreserven die siebte Woche in Folge gefallen sind.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Finance Briefing
  • dpa
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