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Rohstoffe Huthi-Rebellen berichten von Angriff auf Ölanlagen – Preise ziehen an

Einem Sprecher der jemenitischen Rebellen zufolge wurden Öl-Raffinerien des Konzerns Saudi Aramco angegriffen. Bestätigt wurde der Angriff noch nicht. Die Ölpreise ziehen an.
12.04.2021 - 12:27 Uhr Kommentieren
Rohstoffe: Ölpreis auf Sieben-Jahres-Hoch Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Singapur, Wien Der Preis für die Öl-Sorte West Texas Intermediate (WTI) ist am Montagvormittag von seinem Tagestief aus um mehr als einen Dollar gestiegen. Zuletzt lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte bei knapp 60 Dollar. Eine ähnliche Bewegung gab es bei der Nordseesorte Brent, die um ebenfalls knapp einen Dollar auf rund 63,65 Dollar stieg.

Zuvor hatten Huthi-Rebellen im Jemen bekanntgegeben, dass sie Öl-Einrichtungen in Saudi-Arabien mit Drohnen und Raketen angegriffen hätten. Die Rebellen-Sprecher Jahja Sarea twitterte am Montag, dabei seien unter anderem Öl-Raffinerien des Konzerns Saudi Aramco ins Visier genommen worden.

Auch militärische Ziele seien beschossen worden. Insgesamt seien 17 Drohnen und zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Die Regierung in Riad äußerte sich ebenso wie Saudi Aramco zunächst nicht.

Die schiitischen Huthi-Rebellen haben in den vergangenen Monaten wiederholt erklärt, sie hätten Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Sie kämpfen seit sechs Jahren gegen eine von Saudi-Arabien geführte Koalition sunnitischer Staaten.

2019 hatte ein Raketen- und Drohnenangriff auf Einrichtungen das Königreich gezwungen, mehr als die Hälfte seiner Rohöl-Produktion auszusetzen, was zu einem sprunghaften Anstieg der weltweiten Öl-Preise geführt hatte. Saudi-Arabien machte damals den Erzrivalen Iran für den Angriff verantwortlich. Die Regierung in Teheran wies die Vorwürfe zurück. Der Iran unterstützt die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
  • rtr
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