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Rohstoffe Mögliche Italien-Hilfe verteuert Öl

Angeblich soll der Internationale Währungsfonds ein 600 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Italien schnüren. Das treibt am Morgen den Preis für die Rohöl-Sorten Brent und WTI.
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Erdöl-Förderstätte Lütow auf der Ostseeinsel Usedom Quelle: dpa

Erdöl-Förderstätte Lütow auf der Ostseeinsel Usedom

(Foto: dpa)

FrankfurtSpekulationen auf ein Hilfspaket des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Italien hat den Rohstoffen am Montag Auftrieb gegeben. Der Preis für die beiden Rohöl-Sorten Brent und WTI stieg in der Spitze um jeweils rund zwei Prozent auf 108 beziehungsweise 98,88 Dollar je Barrel. Kupfer verteuerte sich sogar um bis zu 3,5 Prozent auf 7480 Dollar je Tonne.

Der italienischen Zeitung „La Stampa“ zufolge bereitet der IWF ein 600 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für das hoch verschuldete Italien vor. Es könnte dem Land eine Atempause verschaffen, sollten die Risikoaufschläge am Anleihemarkt weiter steigen, sagte Citigroup-Analyst David Thurtell. „Wir sind zwar nicht über den Berg, es ist aber sicherlich hilfreich.“ Ein Sprecher des Währungsfonds betonte allerdings, es gebe keine Gespräche mit der italienischen Regierung über einen Finanzierungsplan.

Positiv werteten Börsianer auch Medienberichte über Pläne für eine beschleunigte wirtschaftliche Integration, die sich im Notfall zunächst auf wenige Euro-Staaten beschränken soll. „Das klingt nach einem pragmatischen Ansatz“, sagte Yuji Saito, Leiter des Devisenhandels der Credit Agricole in Tokio.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Rohstoffe: Mögliche Italien-Hilfe verteuert Öl"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Pläne für eine beschleunigte wirtschaftliche Integration, die sich im Notfall zunächst auf wenige Euro-Staaten beschränken soll."
    Warum nicht gleich so und von Anfang an?
    Eine bessere Integration der Gründerländer gefolgt von weiteren Aufnahmen in die EU wäre die richtige Reihenfolge für eine erfolgreiche Währungsunion. Das deutsche Großkapital hat sich damals leider durchgesetzt. Export über alles, hieß die Parole.
    Ob das jetzt noch hilft möchte ich bezweifeln.