Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rohstoffe Ölpreis fällt deutlich – Saudi-Arabien und Russland diskutieren Fördererhöhungen

Eine mögliche Lockerung der selbstauferlegten Förderbeschränkungen der Opec und Russland beendet den jüngsten Ölpreis-Höhenflug jäh.
Kommentieren
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Dienstagmorgen 67,60 US-Dollar. Quelle: dpa
Erdölförderung

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Dienstagmorgen 67,60 US-Dollar.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Ölpreis ist vor dem Wochenende abgeschmiert. Der Grund: Saudi-Arabien und Russland machen sich Insidern zufolge für höhere Öl-Fördermengen stark und wollen die seit eineinhalb Jahren dauernden Produktionseinschränkungen aufweichen. Geplant sei, die von den Opec- und den Nicht-Opec-Mitgliedern täglich hergestellte Ölmenge um eine Million Barrel zu erhöhen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Minister aus Saudi-Arabien, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, ebenfalls ein großer Ölexporteur, hätten sich zu Gesprächen in St. Petersburg getroffen.

Der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent rutschte am Abend um 2,7 Prozent ab auf 76,6 Dollar. US-Leichtöl WTI verbilligte sich sogar um 3,5 Prozent auf 68,27 Dollar – deutlich unterhalb der 70-Dollar-Marke. Experten gehen davon aus, dass bei einer Erhöhung der Ölmengen die 80-Dollar-Marke, die Brent in der vergangenen Woche erstmals seit November 2014 übersprungen hatte, nicht mehr so leicht zu knacken sein wird.

Hintergrund für die Überlegungen sind Produktionsausfälle in Venezuela und im Iran. In Venezuela setzt eine Wirtschaftskrise der Herstellung des Rohstoffs zu, während dem Iran US-Sanktionen drohen. Eine finale Entscheidung über die Erhöhung der Öl-Fördermenge soll Insidern zufolge beim nächsten Treffen der Opec-Mitglieder und der Nicht-Mitglieder wie Russland am 22. und 23. Juni in Wien fallen

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • HB
  • dpa
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Rohstoffe - Ölpreis fällt deutlich – Saudi-Arabien und Russland diskutieren Fördererhöhungen

0 Kommentare zu "Rohstoffe: Ölpreis fällt deutlich – Saudi-Arabien und Russland diskutieren Fördererhöhungen "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.