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Rohstoffe Ölpreis gibt leicht nach

Während zum Jahresende die Preise für Öl noch stark zugelegten, nehmen sie zum Jahresbeginn wieder leicht ab. Abzuwarten bleibt, ob das Ölkartell Opec seine angekündigte Produktionskürzung zukünftig realisieren wird.
05.01.2017 - 09:00 Uhr
Nach den Schwankungen zum Jahresbeginn hat sich die Lage am Ölmarkt beruhigt. Quelle: dpa
Öl

Nach den Schwankungen zum Jahresbeginn hat sich die Lage am Ölmarkt beruhigt.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,28 US-Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank um 11 Cent auf 53,15 Dollar.

Nach einem unruhigen Jahresauftakt mit deutlichen Preisschwankungen hat sich die Lage am Ölmarkt zuletzt beruhigt. Im Zentrum des Interesses steht nach wie vor, ob das Ölkartell Opec seine mit anderen Förderländern verabredete Produktionskürzung wahr macht. Konkrete Daten dazu liegen noch nicht vor, die Kürzung soll aber seit Jahresbeginn in Kraft sein.

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    Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
    Treffen der Opec
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    Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

    (Foto: AFP)
    Saudi-Arabien
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    Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

    (Foto: Reuters)
    Venezuela
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    Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

    Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

    (Foto: AFP)
    Iran
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    Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

    (Foto: Reuters)
    Irak
    5 von 14

    Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

    (Foto: dpa)
    Kuwait
    6 von 14

    Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

    (Foto: AP)
    Vereinige Arabische Emirate
    7 von 14

    Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

    (Foto: dpa)

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