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Rohstoffe Ölpreis testet erneut 75-Dollar-Marke

HB SINGAPUR. Der Ölpreis ist am Mittwoch wegen anhaltender Sorgen über eine mögliche Eskalation im Atomstreit mit dem Iran wieder knapp unter die Marke von 75 Dollar gestiegen. Nach einer kurzen Phase der Entspannung steht der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Sorte WTI mit Auslieferung im Juni damit erneut knapp unter dem Rekordhoch von 75,35 Dollar. Im asiatischen Handel kletterte der Preis im Vergleich zum Vortag 35 Cent auf 74,96 Dollar.

Die Ursache für den jüngsten Preisanstieg liegt nach Einschätzung von Experten erneut bei den geopolitischen Risiken. Die USA und Großbritannien dürften im Zuge des Atomstreits mit dem Iran im Uno-Sicherheitsrat auf Sanktionen gegen den viertgrößten Öllieferanten der Welt drängen, sagte Rohstoffexperte Victor Shum von der Beratungsgesellschaft Purvin and Gertz in Singapur. Die Marktteilnehmer fürchten dann einen Lieferstopp aus dem Iran.

Der Weltsicherheitsrat kommt am heutigen Mittwoch in New York zu seinen ersten Beratungen über den Iranbericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (Iaeo) zusammen. Die Iaeo in Wien war zu dem Schluss gekommen, dass Teheran die vom Sicherheitsrat gesetzte Frist zur Einstellung der Urananreicherung missachtet hat und seine atomaren Aktivitäten beschleunigt. Unklar ist noch, wie sich das höchste UN-Gremium in dem Konflikt verhält.

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