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Rohstoffe Ölpreis verliert weiter an Boden

Der Ölpreis ist erneut gefallen. Ein Barrel ist so günstig wie zuletzt im September 2009. Händler machen Überproduktion für den Preisrutsch verantwortlich. Nach Saudi-Arabien tritt auch der Irak in den Preiskampf ein.
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Die Talfahrt der Ölpreise hält an. Quelle: dpa

Die Talfahrt der Ölpreise hält an.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Talfahrt bei den Ölpreisen hält an: Brent verbilligte sich in der Spitze am Dienstag um 1,3 Prozent auf 65,33 Dollar je Barrel und kostete damit so wenig wie seit Ende September 2009 nicht mehr. Der Preis für WTI rutschte um 1,3 Prozent auf 62,25 Dollar je Fass ab und markierte damit ebenfalls den tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren.

Neben der Überproduktion – vor allem in Nordamerika – machen Händler die schwache Konjunktur in Europa und China für den Preisrutsch verantwortlich. Bislang sei ein Ende de Ölpreisverfalls nicht in Sicht, schrieb Daniel Ang von Phillip Futures in einem Kommentar.

Der Irak ist offenbar dem Beispiel von Saudi-Arabien gefolgt und senkte den Vertriebspreis für Rohöl. Das geht aus einer Preisliste für Januar für die Ölsorte Basrah Light zum Vertrieb in Asien hervor.

„Wer mehr verkaufen möchte, der senkt die Preise“, stellte Analyst David Lennox von Fat Prophets in Sydney fest, „und dieser Trend wird weitergehen. Bis es Förderkürzungen gibt, könnte der Preis damit weiter fallen“.

Es verdichteten sich damit die Anzeichen, nach denen die förderstärksten Opec-Mitglieder sich auf einen Kampf um Marktanteile vorbereiten. Das Ölkartell hatte im November beschlossen, den Preis nicht - wie häufig in der Vergangenheit - durch Fördersenkungen zu stützen. Dadurch hatte sich die Talfahrt bei den Ölpreisen zuletzt noch einmal beschleunigt.

Opec unter Druck: Ölpreise sinken

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