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Rohstoffe Ölpreise fallen zum Handelsstart – USA werden immer autonomer

Zum Handelsstart am Donnerstag ist Öl wieder billiger. Neue Zahlen aus den USA belegen, dass das Land erfolgreich Richtung Öl-Autonomie steuert.
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Die USA werden wohl 2020 mehr Öl fördern, als sie verbrauchen. Quelle: dpa
Ölförderung in Texas

Die USA werden wohl 2020 mehr Öl fördern, als sie verbrauchen.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,07 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 28 Cent auf 52,03 Dollar.

Neue Daten aus den USA zeigen unterdessen, dass es dem Ölkartell Opec nicht leicht fallen dürfte, die Rohölpreise durch eine geplante Verringerung der Förderung anzuheben. Nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums vom Mittwoch ist die US-Erdölproduktion in der vergangenen Woche auf ein Rekordniveau gestiegen. Die USA werden damit immer autonomer in der Energiegewinnung.

Die amerikanische Energiebehörde EIA schätzt, dass die Vereinigten Staaten im Laufe des Jahres 2020 zum Nettoexporteur werden, also regelmäßig mehr Öl fördern, als sie selbst verbrauchen. Die Abhängigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt von den Opec-Staaten, insbesondere von Saudi-Arabien, dürfte sich also weiter verringern.

  • dpa
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