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Rohstoffe Ölpreise geben etwas nach

Die Sorge vor einer Konjunkturflaute in den USA hat den Ölmarkt belastet. Auch die politische Krise in Venezuela bringen keinen Auftrieb.
24.01.2019 - 09:51 Uhr
Die Ölpreise werden auch durch die Entwicklung der US-Ölreserven belastet. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet und dürften am Ölmarkt für neue Impulse sorgen. Quelle: dpa
Rohöl

Die Ölpreise werden auch durch die Entwicklung der US-Ölreserven belastet. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet und dürften am Ölmarkt für neue Impulse sorgen.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,81 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 52,35 Dollar.

Am Ölmarkt haben Sorgen vor einer Konjunkturflaute in den USA belastet. Mittlerweile mehren sich Stimmen, die vor den Konsequenzen der teilweisen Schließung von Regierungsbehörden warnen. Der Haushaltsstreit in den USA könnte demnach den Aufschwung der US-Wirtschaft im ersten Quartal und damit die Nachfrage nach Rohöl bremsen.

Außerdem werden die Ölpreise durch die Entwicklung der US-Ölreserven belastet. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) geht davon aus, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,55 Millionen Barrel gestiegen waren. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet und dürften am Ölmarkt für neue Impulse sorgen.

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