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Rohstoffe Ölpreise geben etwas nach

Nach Kursaufschlägen am Dienstag sind am Mittwoch die Ölpreise etwas runtergegangen. Erhöhte Risikoaufschläge für französische, belgische und österreichische Staatsanleihen drücken die Stimmung auf dem Ölmarkt.
16.11.2011 - 09:52 Uhr
Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 111,53 US-Dollar. Quelle: dpa

Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 111,53 US-Dollar.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Mittwoch etwas nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 111,53 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung sank um 87 Cent auf 98,50 Dollar.

Nachdem die Ölpreise am Dienstag mit Kursaufschlägen auf robuste US-Konjunkturdaten reagiert hatten, erklärten Händler die zuletzt schwächere Tendenz zum einen mit dem zusehends festeren Dollar. Eine teure US-Währung lastet für gewöhnlich auf der Nachfrage aus vielen Ländern außerhalb des Dollar-Raums.

Darüber hinaus droht sich die europäische Schuldenkrise auf weitere Länder auszuweiten. Am Dienstag waren die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Frankreich, Belgien und Österreich kräftig gestiegen. Diese Entwicklung lastet auf der Stimmung am Ölmarkt. 

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