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Rohstoffe Ölpreise geben nach Fed-Sitzung nach

Äußerungen des US-Notenbank-Präsidenten Jerome Powell haben die Stimmung an den Finanzmärkten generell eingetrübt und auch die Ölpreise belastet.
17.06.2021 - 07:56 Uhr Kommentieren
Rohstoffe: Ölpreis auf Sieben-Jahres-Hoch Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Ölpreise haben am Donnerstag die Kursgewinne der vergangenen Handelstage vorerst nicht weiter fortgesetzt. Nachdem zuletzt mehrjährige Höchststände erreicht worden waren, gaben die Notierungen am Morgen etwas nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 74,11 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 21 Cent auf 71,94 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf jüngste Aussagen der US-Notenbank Fed. Die amerikanische Zentralbank hatte ihre Geldpolitik am Vorabend zwar unverändert gelassen. Im Anschluss an die Zinsentscheidung gab es allerdings Äußerungen des Notenbank-Präsidenten Jerome Powell, die an den Märkten als erste Hinweise für eine künftig straffere Geldpolitik gedeutet wurden. Dies hat die Stimmung an den Finanzmärkten generell eingetrübt und auch die Ölpreise belastet.

Die amerikanische Geldpolitik hat damit die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA etwas in den Hintergrund gedrückt. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche deutlich gefallen waren. Die amerikanischen Vorräte sanken nach Angaben der US-Regierung um 7,4 Millionen Barrel auf 466,7 Millionen Barrel. Fallende Ölreserven stützen in der Regel die Ölpreise.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
  • rtr
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