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Rohstoffe Ölpreise geben trotz Spannungen zwischen USA und Iran nach

Die Ölpreise befinden sich zurzeit in einem Spannungsfeld von preistreibenden und preisdrückenden Faktoren. Am Dienstag gibt der Preis etwas nach.
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Die politischen Spannungen in der Golfregion wirken sich auf den Ölpreis aus. Quelle: dpa
Erdölförderung

Die politischen Spannungen in der Golfregion wirken sich auf den Ölpreis aus.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Ölpreise sind am Dienstag trotz erhöhter Spannungen zwischen den USA und Iran moderat gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,59 US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 36 Cent auf 57,54 Dollar.

Die Ölpreise befinden sich zurzeit in einem Spannungsfeld von preistreibenden und preisdrückenden Faktoren. Preisdruck kommt vor allem vom Handelskonflikt zwischen den USA und China, der nach wie vor ungelöst ist. Mit dem Konflikt geht die Befürchtung einher, dass die ohnehin geschwächte Weltwirtschaft weiter abbremsen könnte und mit ihr die Nachfrage nach Rohöl zurückgeht.

Unterstützung erhalten die Erdölpreise dagegen durch die politischen Spannungen zwischen den USA und Iran. Nach neuen Sanktionen der USA gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm sprach der Iran davon, dass damit der Weg zu diplomatischen Lösungen verschlossen worden sei. Iran hat mehrfach damit gedroht, die Meeresenge von Hormus zu schließen, die die ölreiche persische Golfregion mit dem weiten Meer verbindet und eine wichtige Route für den Öltransport darstellt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
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