Rohstoffe Ölpreise können weiter zulegen

Überraschend gute Konjunkturdaten aus den USA und die Hoffnung auf eine leichte Entspannung der Euro-Schuldenkrise stärken die Ölpreise. Noch stehen sie unter der 90 Dollar-Marke. Das könnte sich bald ändern.
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Große Auftragseingänge in den USA liefern Hinweise auf eine stärkere Rohöl-Nachfrage. Quelle: dpa

Große Auftragseingänge in den USA liefern Hinweise auf eine stärkere Rohöl-Nachfrage.

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SingapurDie Ölpreise sind am Freitag mit der Hoffnung auf eine leichte Entspannung der Euro-Schuldenkrise und nach überraschend guten US-Konjunkturdaten weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 105,80 US-Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 31 Cent auf 89,70 Dollar. Der US-Ölpreis hält sich damit den fünften Tag in Folge unter der Marke von 90 Dollar.

Die Ölpreise profitieren nach Einschätzung von Händlern weiter von Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Der Notenbankchef hatte am Vortag gesagt, die EZB werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten.

Neben der Hoffnung der Anleger auf eine Entspannung der Euro-Schuldenkrise hätten zudem gute Konjunkturdaten aus den USA für Kauflaune an den Ölmärkten gesorgt, hieß es weiter. In den Vereinigten Staaten waren die Auftragseingänge zuletzt unerwartet stark gestiegen und lieferten somit Hinweise auf eine stärkere Nachfrage nach Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt.

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