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Rohstoffe Ölpreise rutschen weiter ab

Die Ölpreise haben weiter nachgegeben, der Preis für die Nordseesorte Brent ist seit Juni etwa 30 Prozent abgerutscht. Grund dafür ist wohl auch die Erwartung, dass die Opec das weltweite Ölangebot hoch halten will.
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Das Ölkartell Opec will nicht für das weltweit hohe Angebot verantwortlich sein, Experten rechnen nicht mit einer Kürzung der Fördermenge. Quelle: dpa

Das Ölkartell Opec will nicht für das weltweit hohe Angebot verantwortlich sein, Experten rechnen nicht mit einer Kürzung der Fördermenge.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Verluste der Vortage angeknüpft und weiter nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 81,20 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag.

Seit Juni ist der Brent-Preis damit etwa 30 Prozent abgerutscht. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel zuletzt um 46 Cent auf 77,48 Dollar. Nach Einschätzung von Händlern drückt die Aussicht auf eine weiter hohe Fördermenge durch die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Ölpreise.

Zuletzt hatte der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al Mazrouei, gesagt, dass das Ölkartell nicht für das zu hohe Angebot auf dem Weltmarkt verantwortlich sei. Bei der nächsten Opec-Tagung am 27. November rechnen Experten eher nicht mit einer Kürzung der Fördermenge.

  • dpa
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