Rohstoffe Ölpreise schwächeln, Gold steigt

Die Hoffnung auf ein weiteres moderates Wirtschaftswachstum der USA stützten zum Tagesanfang noch den Ölpreis. Im Handelsverlauf gaben die Preise dann wieder nach. Gold notiert hingegen wieder fester.
Update: 14.05.2013 - 18:15 Uhr Kommentieren
Gelagerte Ölfässer in Indonesien. Die Preise legen leicht zu. Quelle: ap

Gelagerte Ölfässer in Indonesien. Die Preise legen leicht zu.

(Foto: ap)

SingapurDie Ölpreise haben am Dienstagnachmittag leicht im Minus gelegen. Die US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 95,05 Dollar, ein Rückgang um 0,1 Prozent. Öl der Sorte Brent wurde zu 102,38 Dollar gehandelt und damit 0,4 Prozent niedriger.

WTI bewegt sich im Bereich der niedrigsten Stände seit mehr als einer Woche. Die wöchentlichen US-Lagerbestände am Mittwoch könnten einen erneuten Anstieg der Vorräte zeigen. Eine Umfrage von Bloomberg deutet auf einen Zuwachs von 450.000 auf 396 Mio. Barrel hin.

“Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist durch ein Überangebot bestimmt,” sagte Michael Poulsen, Analyst bei Global Risk Management im dänischen Middelfart. “Es gibt derzeit überschüssige Kapazitäten und weltweite Überproduktion. Der höchste Stand bei den US-Vorräten in den vergangenen Jahrzehnten wird weiterhin auf WTI lasten.”

Gold notierte mit 1435,81 Dollar je Unze 0,4 Prozent fester. Damit hat der Preisrückgang der vergangenen drei Handelstage offenbar wieder Käufer angezogen. Am Vortag waren die Bestände von goldunterlegten börsengehandelten Fonds nach Daten von Bloomberg auf den tiefsten Stand seit mindestens Juli 2011 gefallen.

“Technisch betrachtet sieht Gold recht schwach aus”, sagte Dan Smith, Analyst bei Standard Chartered Plc in London. “Positiv hervorzuheben ist, dass wir mancherorts eine wieder anziehende starke physische Nachfrage beobachten.”

  • dpa
  • Bloomberg
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