Rohstoffe Preise für Brent und WTI fallen deutlich

Nach dem Rundumschlag der Ratingagentur Moody's sinken die Ölpreise. Ein Barrel kostet knapp 60 Cent weniger.
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Öllager im Hafen von Rotterdam. Quelle: dpa

Öllager im Hafen von Rotterdam.

(Foto: dpa)

Die Ölpreise sind am Dienstag nach einem erneuten Rundumschlag einer führenden Ratingagentur gegen die Eurozone gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am frühen Morgen 116,72 US-Dollar. Das waren 57 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 37 Cent auf 100,54 Dollar.

Am späten Montagabend hatte die US-Ratingagentur Moody's sechs Euroländer abgestuft, die Bewertung von Deutschland aber weiter auf der Bestnote belassen. Dagegen senkten die Experten den Daumen unter anderem über Italien, Spanien und Portugal. Zuvor hatte bereits Standard & Poor's eine Reihe von Staaten der Eurozone abgestuft. Die Entscheidung von Moody's habe den Anlegern noch einmal die Risiken für die weiter Entwicklung in der Euro-Schuldenkrise vor Augen geführt, erklärte Marktstratege Michael McCarthy von CMC Markets den aktuellen Preisrückgang beim Rohöl.

  • dpa
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