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Rohstoffe Ölpreise steigen nur leicht – Der stärkere Dollar-Kurs belastet

Einen mehrjährigen Höchststand konnte der Ölpreis im Verlauf des Donnerstags nicht halten. Am Freitag geht es nur leicht aufwärts. Zwei Faktoren belasten.
04.06.2021 - 08:08 Uhr Kommentieren
Rohstoffe: Ölpreis auf Sieben-Jahres-Hoch Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 71,40 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um elf Cent auf 68,92 Dollar zu.

Am Donnerstag hatten die Rohölpreise mehrjährige Höchststände markiert, waren im Verlauf des Tages aber zurückgefallen. Für Belastung sorgte vor allem der auf breiter Front stärkere Dollar. Ein starker Dollar verteuert Rohstoffe, die international in der amerikanischen Devise gehandelt werden. Dies dämpft häufig die Nachfrage aus Ländern außerhalb des Dollar-Raums.

Für Unterstützung sorgt hingegen nach wie vor die entspanntere Corona-Lage in großen Verbrauchsländern wie den USA oder China. Auch in Europa hat sich die Lage in vielen Ländern entspannt. In einigen größeren asiatischen Ländern und in Südamerika ist die Virus-Situation hingegen wesentlich angespannter. Das sorgt auch am Ölmarkt für tendenzielle Belastung.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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