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Rohstoffe Ölpreise steigen weiter, aber nur moderat

Der Höhenflug der Ölpreise als Folge der Eskalation zwischen den USA und dem Iran erhält einen Dämpfer: Die Preise steigen nur noch leicht.
Update: 21.06.2019 - 10:56 Uhr Kommentieren
Die politischen Spannungen in der Golfregion wirken sich auf den Ölpreis aus. Quelle: dpa
Erdölförderung

Die politischen Spannungen in der Golfregion wirken sich auf den Ölpreis aus.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Ölpreise sind am Freitag moderat gestiegen, nachdem sie am Vortag stark gestiegen waren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Vormittag 64,72 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um sechs Cent auf 57,13 Dollar.

Starken Auftrieb hatten die Rohölpreise in den vergangenen Tagen durch die hohen Spannungen zwischen den USA und Iran erhalten. Der Iran hatte nach eigenen Angaben eine US-Spionagedrohne abgeschossen, die in der südlichen Provinz Hormosgan in den iranischen Luftraum eingedrungen sei. US-Insider gaben dagegen an, die Drohne sei in internationalem Luftraum getroffen worden.

Der Vorfall schürte Sorgen über militärische Zusammenstöße zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hatte von einem „sehr schweren Fehler“ gesprochen. Nach Medienberichten ordnete er Luftschläge gegen das Land an, die jedoch wieder abgeblasen wurden. Die Ölpreise gaben daraufhin etwas nach.

Der Drohnenabschuss ist der jüngste in einer Serie von Vorfällen in der Golfregion. Erst vergangene Woche waren zwei Öltanker im Golf von Oman attackiert worden. Die USA und Saudi-Arabien beschuldigen den Iran, für die Angriffe verantwortlich zu sein. Die iranische Regierung hat das stets zurückgewiesen. In den vergangenen Wochen waren weitere Tanker im Persischen Golf sowie eine wichtige Ölpipeline auf der arabischen Halbinsel sabotiert worden.

Die Straße von Hormus, die den Persischen Golf und den Golf von Oman verbindet, gilt als wichtigstes Nadelöhr im globalen Ölhandel. Mehr als 20 Millionen Barrel Rohöl und Ölzwischenprodukte werden der Internationalen Energieagentur zufolge täglich durch die Meerenge verschifft, das entspricht gut einem Fünftel des globalen Ölangebots. Der Iran hat mehrfach gedroht, die Seestraße zu blockieren.

Mehr: Trump soll Militärschlag gegen den Iran erst genehmigt, dann abrupt gestoppt haben. Flugzeuge und Schiffe seien bereits in Position gewesen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
  • rtr
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