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Rohstoffe Ölpreise weiter unter Druck – Opec-Streit belastet den Markt

Ein möglicher Kompromiss im Streit der Opec um Produktionsmengen könnte bedeuten, dass mehr Öl auf den Markt kommt. Noch ist nichts beschlossen.
15.07.2021 - 08:25 Uhr Kommentieren
Rohstoffe: Ölpreis auf Sieben-Jahres-Hoch Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel ihre Abschläge vom Vortag ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 74,30 Dollar. Das waren 46 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 54 Cent auf 72,59 Dollar.

Schon am Mittwoch waren die Erdölpreise erheblich unter Druck geraten. Für Belastung sorgten die wöchentlichen Lagerdaten aus den USA. Die Benzin- und Destillatevorräte sind demnach in der vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Die Erdölvorräte gaben zwar nach, was am Ölmarkt aber allenfalls zur Kenntnis genommen wurde.

Im Streit über die künftige Ölförderung der 23 Länder des Verbunds Opec plus zeichnet sich unterdessen eine Lösung ab, sie ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Medienberichten zufolge haben die Vereinigten Arabischen Emirate vorteilhafte Konditionen für sich herausschlagen können. Das Land liegt über Kreuz mit der Ölmacht Saudi-Arabien, weil es seine Rohölförderung stärker erhöhen will, als es ihm nach Verbundabsprachen zusteht.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs

  • dpa
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