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Rohstoffe Sorge um China belastet Ölpreise

Die schwächelnde Konjunktur in China belastet die Ölpreise. China ist mittlerweile der größte Ölkonsument der Welt und die Sorge um die dortige Nachfrage lässt auch am Freitag die Preise weiter sinken.
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Die Ölpreise belastet auch die schwache Konjunktur in China. Quelle: dpa
Ölpreise

Die Ölpreise belastet auch die schwache Konjunktur in China.

(Foto: dpa)

New York/London/Wien Getrieben von Sorgen um China sind die Ölpreise am Freitag weiter gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 46,15 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober fiel um 41 Cent und lag bei 40,91 Dollar.

Wachsende Sorgen um die schwächelnde Konjunktur in China haben den Druck auf die Ölpreise verstärkt. In der Nacht zum Freitag war bekannt geworden, dass die Stimmung chinesischer Unternehmer auf den tiefsten Stand seit März 2009 gefallen ist. Der Einkaufsmanagerindex für die verarbeitende Industrie des Wirtschaftsmagazins „Caixin“ ging im August auf 47,1 Punkte zurück. Analysten hatten mit einem Wert von 48,2 gerechnet. Signale einer Schwächung der chinesischen Wirtschaft drücken auf die Ölpreise, weil China der inzwischen größte Ölkonsument der Welt ist und die Nachfrage durch eine konjunkturelle Eintrübung geschwächt wird.

Die Ölpreise befinden sich bereits seit Anfang Juli mehr oder weniger stark auf Talfahrt. Ursache ist ein zu hohes Angebot auf dem Weltmarkt. Vor allem die hohen Fördermengen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und die Schieferölproduktion in den USA sorgen für die Ölschwemme.

Finance Briefing
  • dpa
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1 Kommentar zu "Rohstoffe: Sorge um China belastet Ölpreise"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Erdöl wird billiger
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    Und das ist auch gut so. Die Sorte WTI liege bei knapp über 40 Dollar.
    Sie könnte aber noch billiger werden.

    Die Ölpreise befinden sich bereits seit Anfang Juli mehr oder weniger stark auf Talfahrt. Ursache ist ein zu hohes Angebot auf dem Weltmarkt. Vor allem die hohen Fördermengen der Opec und die Schieferölproduktion in den USA sorgen für die Ölschwemme.

    Das bereitet besonders Venezuela und Russland große Sorgen. Sie haben außer Öl und Gas nichts zu bieten.

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