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Rohstoffe Spekulanten treiben den Ölpreis

Sinkende Vorräte in den USA lassen den Ölpreis auf 50 Dollar pro Barrel steigen. Experten bezweifeln jedoch eine Trendwende. Ein dauerhaft höheres Preisniveau sei unwahrscheinlich.
18.08.2016 - 15:09 Uhr
Vor allem Spekulationen treiben derzeit den Ölpreis. Quelle: dpa
Heizöl

Vor allem Spekulationen treiben derzeit den Ölpreis.

(Foto: dpa)

Wien Die Euphorie am Markt ist groß: Erstmals seit Juli übersprang der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseeölsorte Brent wieder die psychologisch wichtige Grenze von 50 Dollar. Im August – ohnehin ein Monat mit starker Nachfrage – zogen die Preise deutlich an. Innerhalb der letzten Wochen legten sie um mehr als ein Fünftel zu.

„Es sind vor allem Spekulationen, die den Preis treiben“, sagte ein Öl-Analyst eines unabhängigen Instituts. „Der Markt ist so nervös, dass jede kleinste Informationen oder gar Äußerungen aus dem Umfeld der Opec eine sofortige Preisreaktion auslöst.“ Die Fundamentaldaten, auf die es ankäme, hätten sich aber nicht geändert.

Zuletzt hatten die unerwarteten Angaben der amerikanische Energieministeriums über sinkende Rohöl- und Benzinvorräte für einen Preisauftrieb gesorgt. Der Effekt kam dadurch zustande, dass die USA weniger Öl importierten und gleichzeitig in den traditionellen Ferienwochen mehr Benzin verbrauchten.

Öl steigt weiter, Erdgas schmiert ab
Platz 18: Lebendrind
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So neugierig das Rind auch schaut, sein Wert an der Börse sinkt: Um 15,37 Prozent fielen die Erträge für Lebendrind seit Beginn des Jahres laut „Thomson Reuters/Jeffries CRB Index“ (RJ/CRB-Index). Der Index umfasst 19 verschiedene Futures, die an Warenterminbörsen gehandelt werden, und gilt als Indikator für die zukünftige Entwicklung der Inflation oder die Kostenentwicklung in der Industrie.

(Foto: AP)
Platz 17: Orangensaft
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Gut für Gesundheitsbewusste: Der Orangensaft entwickelt sich zum Preisschlager. Seit Jahresbeginn haben die Preise um 11,04 Prozent nachgegeben.

(Foto: obs)
Platz 16: Erdgas
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Der Verbraucher merkt es meist erst viel später – wenn überhaupt. Doch die Gaspreise sind seit Anfang des Jahres um 9,63 Prozent gesunken. Viele Experten rechnen jedoch mit einem langfristigen Anstieg des Preises, vor allem wegen schwindender Erdölreserven.

(Foto: dpa)
Platz 15: Kaffee
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Vom Luxusprodukt zum Alltagsgut: Auch Kaffee wird immer günstiger. Seit Jahresbeginn sanken die Preise zwar weniger stark als bei Lebendrind und Orangensaft – aber immerhin noch um 4,1 Prozent.

(Foto: dpa)
Platz 14: Kakao
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Nahezu preisgleich geblieben ist der Kakao – mit einem Rückgang von lediglich 0,12 Prozent seit Januar 2016.

(Foto: obs)
Platz 13: Baumwolle
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Nur leicht teurer wurde dagegen Baumwolle. Der Rohstoff, der vor allem im China, Indien, den USA und Pakistan angebaut wird, verteuerte sich seit Jahresbeginn um 0,76 Prozent.

(Foto: dpa)
Platz 12: Weizen
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Er ist das am dritthäufigsten angebaute Getreide der Welt: der Weizen. In vielen Ländern wird er als Brotgetreide verwendet und gilt damit als Grundnahrungsmittel. Seit Januar hat sich der Rohstoff um 1,76 Prozent verteuert.

(Foto: dpa)

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