Rohstoffe Starinvestor erwartet Goldpreis-Einbruch

Jim Rogers erwartet einen Preisverfall beim Gold. Das wäre dann der richtige Zeitpunkt zum Kauf. Denn die „Inflation hat die USA im Griff“, die Statistiken seien eine „einzige große Lüge“.
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Investor Jim Rogers. Quelle: ap

Investor Jim Rogers.

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Investorenlegende Jim Rogers erwartet einen Einbruch des Goldpreises - den er allerdings zum Einstieg nutzen würde. "Schließlich hat der Goldpreis mit einer Ausnahme in den vergangenen zwölf Jahren immer nur zugelegt - das ist ein außergewöhnliches Phänomen", sagte der ehemalige Partner des renommierten Investors George Soros der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Ein größerer Kursrückgang sei möglich, weil die Regierung des größten Käuferlandes Indien den Gold-Import beschränken wolle. "Und wenn der Preis bis auf 1200 Dollar je Feinunze sinkt, wäre das wunderbar. Dann würde ich günstig zukaufen", sagte Rogers. Derzeit wird Gold für 1.592 Dollar je Feinunze gehandelt.

Gold gilt als Krisenwährung und als Absicherung gegen die Geldentwertung. Letztere hält Rogers für viel gefährlicher, als es offizielle Statistiken nahelegen. Die offiziellen Teuerungsraten seien eine "einzige große Lüge", sagte Rogers. "Gehen Sie in den Vereinigten Staaten einfach mal einkaufen, oder gehen Sie essen in einem Restaurant. An den Preisen merken Sie schnell, dass die Inflation Amerika fest im Griff hat", sagte der 70-jährige Rohstoff-Investor. "Wo gehen eigentlich Regierungen und Zentralbanker shoppen?" Für Februar hatte das US-Arbeitsministerium eine Teuerung von zwei Prozent zum Vorjahr ausgewiesen.

Die Äußerungen kommen ein wenig überraschend, George Soros hat beispielsweise im vergangenen Quartal seinen Bestand an Gold-ETPs um 55 Prozent reduziert. Credit Suisse und Barclays erklärten, dass die zwölfjährige Gold-Rally noch in diesem Jahr ihren Höhepunkt überschreiten wird.

Goldman Sachs hat am 25. Februar seine Drei-Monatsprognose um zwölf Prozent auf 1.615 US-Dollar je Feinunze reduziert. Auf Sicht von zwölf Monaten werden 1.550 US-Dollar erwartet. Das wäre weniger als die aktuell 1.592 Dollar. Seit Jahresbeginn verlor der Goldpreis in Dollar laut Reuters knapp vier Prozent verloren. Im Sommer 2011 lag der Goldpreis noch bei rund 1.900 Dollar.

  • rtr
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24 Kommentare zu "Rohstoffe: Starinvestor erwartet Einbruch des Goldpreises "

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  • Erst Zypern, und dann? WIR sind auch nicht mehr weit davon entfernt!

  • wenn ein Politiker sagt: die Spareinlagen sind sicher.

    Dann ist der Zeitpunkt gekommen sich in Sicherheit zu bringen...

  • Das habe ich bereits vor 4 Jahren gemacht, als unsere beste Kanzlerin von allen, damals noch gemeinsam mit dem Kavalleristen Peer Steinbrück die deutsche Bevölkerung bat, doch das Geld auf dem Konto zu lassen, man bürge für alles. Damals dachte ich mir : So viel verdient die gar nicht ......

  • das stimmt. Zypern ist ein prima Beispiel auf was man sich einstellen kann.
    Aber ich glaube, so etwas ist nur der Anfang.
    In 2-10 Jahren wird es krachen.
    soll niemand sagen, ohhh das habe ich nicht geahnt.
    Eine prima Beimischung zum Gold sind bitcoins.
    https://www.bitcoin.de/r/dvee25

    eine dezentrale Währung, fälschungssicher und so anonym wie Bargeld. Sicher gegen Enteignung usw.

    Wer Gold mag und keine Angst vor Computer hat, der mag auch bitcoins, wenn er sich mal damit beschäftigt hat.

    Ich habe das schon mal hier empfohlen, wer sich die Kursentwicklung ansieht weis, dass es eine gute Empfehlung war.

    Der Kurs ist noch am Anfang...

  • Übrigens ....

    bei dem gesegneten Alter von Soros muß ich immer an den "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal denken.
    Auch Soros wird nichts mitnehmen ........
    Der Mammon bleibt hier ......

  • Die Enteignung von Sparern in Zypern ist das beste Beispliel dafür dass man kein Geld auf dem Konto haben darf. Auch Deutschland hat 2 000 000 000 000 Euro Schulden, die ständig steigen und niemals zurück bezahlt werden können, also früher oder später auch von unsrem Konto abgebucht werden ohne uns zu fragen. Also besser physisches Gold haben statt ein paar Euro auf dem Konto. Ich werde jedenfalls mein Konto am Montag Räumen. Mein Vertrauen in die Europäische Politik sowie das Bankensystem ist auf Jetzt am Ende!

  • Ich darf "peterpain" noch ergänzen.
    Soros hat seine Papierbestände verkauft und in großem Umfang Metall gekauft. Jetzt verbreitet er "geheime" Tipps, damit die Dummen verkaufen und er billig nachkaufen kann.
    Wer ihm glaubt, möge mir seine Goldschätzchen verkaufen, bevor sie völlig wertlos werden...... DANKE !!!!

  • Soros hat den grössten Teil seiner Etc Anteile, also Papierform verkauft ! Von seinem physischen gold war keine Rede.


  • Die Verschuldung auch in den USA steigt weiter sprunghaft an, Europa kämpft mit der Euro-Sanierung, Soros steigt bei Gold ( angeblich ) aus und investiert in Aktien.
    Machn wir auch. Meint er. Da schei..en sich einige Banker/Guys mit ihren papier-shorts gewaltig in die Hose. Siehe J.B. Morgan und seine short-silver Ballade.

    Am Dienstag steht Zypern wie aus dem "eigepellt" da. Alles nicht in trockenen Tüchern. Und Italien reformiert sich mit Grillo selbst. Claro. Und Russland verkauft ängstlich einen Teil seiner Reserven, schon wegen Zypern und der EU Sanierung.

  • Die überschrift ist falsch
    Richtig wäre:
    Soros hofft auf Einbruch um nachkaufen zu können

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