Rohstoffe Steht Gold vor der Trendwende?

Das Interesse am Edelmetall nimmt wieder zu. Seit Jahresanfang übersteigt die Zahl der Käufe die Verkäufe bei börsengehandelten Indexfonds auf Gold. Auch technische Analysten sind positiv gestimmt.
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Kommt die Kehrtwende beim Gold?

New YorkNach langer Baisse scheint der Goldpreis wieder Boden unter den Füßen zu finden. Die Notierung für eine Feinunze Gold konnte am Mittwoch in der Spitze auf 1.294 US-Dollar steigen. Mit fast 950 Euro je Feinunze erreichte der Goldpreis – auch in Euro gerechnet – ein Dreimonatshoch.

Gold profitiert derzeit von den Turbulenzen in den Schwellenländern. Auch dank der nur langsamen Erholung des US-Arbeitsmarktes wenden sich Anleger wieder dem Gold zu. Selbst das Gesetz des US-Repräsentantenhauses über die Aussetzung der Schuldenobergrenze, das der Senat mittlerweile gebilligt hat, tut der guten Stimmung der Goldkäufer keinen Abbruch.

Investoren von börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Gold fassen wieder Vertrauen. Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, hat allein am Dienstag dieser Woche Zuflüsse in Höhe von 1,8 Tonnen verzeichnet, womit beim SPDR Gold Trust seit Jahresbeginn mittlerweile leichte Netto-Zuflüsse zu Buche stehen. „Wir werten das sich abzeichnende Ende der ETF-Abflüsse als positives Zeichen für den Goldpreis“, so die Analyse der Commerzbank.

Auch viele technische Analysten halten die Erholung beim Goldpreis keineswegs für eine Eintagsfliege. Aus ihrer Sicht ist kurzfristig ein Anstieg bis 1400 Dollar pro Feinunze möglich. Zu diesem Ergebnis kommen die technischen Analysten von Citi Futures, RBC Wealth Management.

Dirk Müller: „Goldpreis wird manipuliert“

Bereits zu Wochenanfang hatten sich die Notierungen den zweiten Tag in Folge und erstmals seit Oktober über dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt etabliert. Das werten die Experten als Zeichen für einen zumindest kurzfristigen Aufwärtstrend. Zudem hat das Edelmetall seit dem 23. Januar 2014 konstant über dem 50-Tage-Durchschnitt gelegen.

Diese Konstellation deutet nach Ansicht von Sterling Smith von Citi Futures in Chicago auf einen weiteren Anstieg von 8,5 Prozent bis Ende März hin. „Die Stimmung scheint sich allmählich zu verbessern und Gold zieht Käufer an“, sagte der leitende Anlagestratege Michael Gayed von Pension Partners in New York.

Markttechnik spricht für Gold
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  • @FlashGordon

    "braune Armut für Deutschland AfD Anti- Euro-Deppen-Verein"

    AfD und braun?

    Dann ist für Sie auch:

    Krieg = Frieden
    Sklave = Freiheit

    Die EU ist nicht braun???

    Wer macht in der EU die Gesetze?

    Nur die nicht gewählte EU-Kommission ( Besteht aus 28 Personen ) darf in Europa Gesetze vorschlagen und verabschieden!

    Nicht das EU-Scheinparlament.

    Das EU-Scheinparlament kann kein Gesetzentwurf auf den Weg bringen oder VERHINDERN!

    Die 28 Kommissare werden von keinem Bürger gewählt!!

    Ist die EU keine 28 Mann/Frau Diktatur?

    Ist die EU nicht braun????

    Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Massenmedien nichts über die 28 EU-Diktatoren ( Kommissare ) bzw. das Demokratiedefizit der EUDSSR?

    Wer steht hinter den gleichgeschalteten Konzernmedien?

  • abwarten wann Gold das nächste Mal an den Terminmärkten runtergeprügelt wird.

    Kampflos wird der Goldpreis wohl nicht immer weiter steigen.

    Die Chinesen würde es freuen.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Wie lange können die Märkte noch manipuliert werden?

    Gold ist Geld.

    Gold kann - im Gegensatz zu Papierwährungen bzw. Schuldenwährungen - nie Pleite gehen!

    Das ist eine Weisheit, die Sie nicht vergessen sollten.
    Denn Gold hat immer einen Gegenwert zu Waren und Geld.

    Auch nach einer Staatspleite bzw. Währungsreform!

    Die Worte des Großbanksters John Pierpont Morgan sprechen ebenfalls Bände: "Gold und Silber sind Geld. Alles andere ist nur Kredit!"

    Besser, prägnanter und kürzer kann man es wohl nicht ausdrücken.
    Denn Edelmetalle sind im wahrsten Sinne des Wortes etwas Handfestes und der beste Schutz gegen eine Geldentwertung.
    Edelmetalle sind keine Spekulationsobjekte.

    Edelmetalle wie Gold und Silber sind das langfristige Anlageprodukt für Sie. Ihr Wert besteht seit vielen Jahrhunderten unverändert. Trotz zuletzt schwankender Kurse besitzt unter anderem Gold über die Jahre hinweg einen vielfachen Wert gegenüber Kreditpapierwährungen.

    Am Ende zählt die Unze in der Hand und nicht der Papierschein auf der Bank!

  • Volle Zustimmung, besonders zu diesen Kasperle-Darstellern der Tieffliegergilde AfD mit ihrem Weinfest-Vorsitzenden Henkel.

  • warum heissen Sie nicht egtl. FlashGOLDon???

  • Da will ich mal hoffen, dass sie nicht magersüchtig sind. Sonst sehen sie wirklich arm aus mit Ihrem "körpergewichtigem Gold" ;-))

  • Der Artikel suggeriert, dass Gold eine spekulative Asset-Klasse ist, die man kauft, verkauft und wieder kauft wie z.B. Aktien. Das ist FALSCH.

    Gold ist eine Versicherung für den Notfall. Ein Notfall der hoffentlich nie eintritt. Gold kaufe ich mir auch nicht aus Renditegesichtspunkten, sondern um mein Vermögen für später abzusichern (egal welches Land, egal welche Währung). Gold ist eine imaginäre Ersatzwährung, und ein stabiler Wertspeicher OHNE Counterpart - aber keine Asset-Klasse zum spekulieren.

    Ich vergleiche Gold eher mit Immobilien. Diese kaufe ich mir ja auch nicht um sie (mit Gewinn) wieder zu verkaufen, sondern um sie zu nutzen - sei es das City-Appartement oder mein Chalet in den Bergen als Rückzugsidyll. Gold bedeutet Freiheit vor all den Lohn- und Systemsklaven im Hamsterrad. Nicht mehr, und nicht weniger.

    Mich persönlich lässt Gold auch ruhig schlafen, da ich von dem gelben Zeug schon mehr als Körpergewicht sicher vor dem Zugriff eines Staates gebunkert habe, um auch überall auf der Welt ein gern gesehener Gast zu sein, falls sich die politische Großwetterlage in Deutschland einmal zum Ungunsten ändern sollte (z.B. durch das unbelehrbare Bolschewiken-Gesocks oder dieser ewig gestrige braune Armut für Deutschland AfD Anti- Euro-Deppen-Verein). So einfach ist das. Over and out !

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