Rohstoffe Syrien-Krise hält Brent-Preis über 115 Dollar

Die Spekulationen auf einen baldigen US-Militärschlag gegen Syrien halten den Ölpreis am Mittwoch hoch. Brent verbilligte sich zwar um 0,3 Prozent, kostete damit aber immer noch einen Dollar mehr als zu Wochenbeginn.
Update: 04.09.2013 - 11:56 Uhr Kommentieren
Fracking-Bohrturm: Die neue Technik macht die USA unabhängig vom arabischen Öl. Quelle: dpa

Fracking-Bohrturm: Die neue Technik macht die USA unabhängig vom arabischen Öl.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Spekulationen auf einen baldigen US-Militärschlag gegen Syrien haben den Ölpreis am Mittwoch hoch gehalten. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich zwar um 0,3 Prozent auf 115,25 Dollar je Barrel, kostete damit aber immer noch gut einen Dollar mehr als zu Wochenbeginn. Die US-Ölsorte WTI gab 0,6 Prozent auf 107,83 Dollar nach.

Ein Militärschlag könnte den Brent-Preis auf mehr als 125 Dollar katapultieren, schrieben die Analysten von Goldman Sachs in einem Kommentar. Der Preis werde aber sicher schnell wieder unter diese Schwelle fallen, da die OECD-Staaten über umfangreiche strategische Ölreserven verfügten, um möglichen Versorgungsengpässen zu begegnen.

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