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Rohstoffe Trump-Tweet dämpft Ölpreis

Die erneute Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Förderpolitik der Opec schickt den Ölpreis am Montag auf Talfahrt.
Update: 25.02.2019 - 15:26 Uhr Kommentieren
Ein Tweet des US-Präsidenten wirkt sich auf den Ölpreis aus. Quelle: AP
Donald Trump

Ein Tweet des US-Präsidenten wirkt sich auf den Ölpreis aus.

(Foto: AP)

SingapurDie Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich am Montag um bis zu 2,8 Prozent auf 65,25 Dollar je Barrel, nachdem der Preis zuvor auf bis zu 67,47 Dollar gestiegen war. Hintergrund: Die erneute Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Förderpolitik der Opec schickte den Ölpreis auf Talfahrt. „Der Ölpreis ist zu hoch“, schrieb Trump auf Twitter. „Opec, bitte entspanne Dich und immer mit der Ruhe. Die Welt kann eine Preiserhöhung nicht verkraften.“

Positive Nachrichten zum Handelskonflikt zwischen den USA und China konnten die Rohölpreise ebenfalls stützen. US-Präsident Donald Trump hatte in der Nacht auf Montag (MEZ) angekündigt, bestehende Strafzölle auf chinesische Importe vorerst nicht anzuheben. Trump begründete dies mit Fortschritten in den laufenden Handelsgesprächen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.

Die Entspannung habe die Angst vor einer weiteren Abschwächung der weltweiten Konjunktur etwas gedämpft, hieß es am Markt. Entsprechend seien auch die Sorgen um die Erdölnachfrage etwas gemindert worden. Die USA und China sind die weltweit größten Rohölnachfrager. Eine weitere Eskalation ihres Handelsstreits könnte die globale Wirtschaft und damit auch die Ölnachfrage stark belasten, lautet die Befürchtung.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis um gut 20 Prozent gestiegen. Hauptgrund ist die Förderbremse der Opec-Staaten und verbündeter Exportländer. Allerdings verknappen auch die US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela das Angebot.

  • dpa
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