Rohstoffe Tücken beim privaten Verkauf von Gold

Angesichts rekordhoher Preise gibt es immer mehr private Verkäufer von Gold. Für Schmuck und Münzen, Barren und Zahngold versprechen Aufkäufer Spitzenpreise. Doch der Goldhandel birgt große Risiken.
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Eine Hand greift zu einem Goldbarren - der private Verkauf birgt große Risiken. Quelle: dpa

Eine Hand greift zu einem Goldbarren - der private Verkauf birgt große Risiken.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. Angesichts rekordhoher Preise gibt es immer mehr private Verkäufer von Gold. Für Schmuck und Münzen, Barren und Zahngold versprechen Aufkäufer Spitzenpreise, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, doch der Goldhandel berge große Risiken.

Ein Problem sei etwa die "Rücknahmeverpflichtung", die von Verkäufern oft gefordert und auch unterschrieben wird. Damit könnten Erlöse komplett zurückgefordert werden - im schlimmsten Fall sogar noch Jahre später. Dies gelte gleichermaßen für den Goldverkauf im Laden als auch für den Postversand.

Die Aufkäufer locken die privaten Verkäufer meist mit den Rekordpreisen für das Edelmetall an den internationalen Rohstoffbörsen. Eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) kostete über 1 070 Euro - so viel wie nie zuvor. Immer mehr Investoren suchen im Zuge der internationalen Schuldenkrise Zuflucht in Gold und treiben damit den Preis weiter nach oben.

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11 Kommentare zu "Rohstoffe: Tücken beim privaten Verkauf von Gold"

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  • Der Goldhandel bringt große Risiken. So so.
    Vor ein paar Jahren habe ich mir meine Fresse komplett mit Keramikbrücken ausstatten lassen. War nicht billig. Meine Goldplomben wurden entfernt, die ich dann an einen Goldhändler verkauft hatte. Der Preis war fair. Doch unterschreiben musste ich überhaupt nichts. Auch wollte niemand meinen PA sehen. Also ganz anonym, als ob ich mir ein brötchen beim bäcker kaufe.

    Problematisch wird es nur, wenn man sein Gold irgendwo im Ausland, z.b. in der Schweiz lagert und im Krisenfall nicht darüber verfügen kann. Mit Sicherheit werden auch bankschließfächer unter staatliche Kontrolle gestellt. Also wenn Gold, oder andere Edelmetalle, dann irgendwo zu Hause verstecken/vergraben.

    Wer Gold besitzt, hat immer Geld! Alan Greenspan - ehemaliger Chef der Notenbank FED
    Als ich Mitte 2007 meine ersten Artikel zur Finanzkrise in der LVZ (Finanzkrise - SachsenLb) veröffentlichte und jedem empfahl, seine Aktien und Fonds-Anteile in Gold umzuschichten, hatte ich mir viele Freunde geschaffen, die seitdem ihr Vermögen vervielfachten.
    Und der große RUN auf Edelmetalle hat noch nicht mal eingesetzt. interessant wird es erst dann, wenn die Staaten einer nach dem anderen wie Dominosteine kippen - so sicher wie das Amen in der Kirche.

  • Wer sein Finanzmanagement nicht konzentriert und verantwortlich managt, der ist selber schuld. Sowohl die Hausbank als auch seriöse Aufkäufer, als auch "Googler", können sich die optimalen VK-Preise erfragen. Dann eben nur physisch gegen Cash zum besten Preis übergeben. Außerdem verkauft man kein Gold - man hält es, da die Finanzkrise erst noch richtig in Schwung kommt. GOLD und DiAMANTEN in feinster Konsistenz ist das sicherste Geld seit mehr als tausenden Jahren. Letzteres hat die Geschichte nachhaltig bestätigt. Zu keiner Zeit gelangten diese "endlichen Rohstoffe" in einen staatlichen Zugriff. Anonymes Kapital und auch noch Abgeltungssteuer frei!

  • ich lese täglich Handelsblatt und hab mir eine Meinung gebildet: ja kein Gold kaufen.

    Über mein nach 30 Jahren ausgefallene Gold-Zahnkrone ärger ich mich auch, wie im Artikel zu lesen.

    Kaufe nach Lektüre dieser guten Finanzzeitschrift Griechenland-Anleihen.

    bin froh, das ich am 21.08.2008 den Artikel hier gelesen habe: Gold Keine gute Alternative und beim Kursstand Kursstand $814,87 nicht gekauft habe.
    http://www.handelsblatt.com/meinung/breakingviews/keine-gute-alternative;2025785

    Wie gut das es Handelsblatt gibt.

  • Wer sich nicht informiert und über den Tisch ziehen lässt, ist selber Schuld. Das gilt beim Gold, beim Autokauf, beim Kauf von Aktien und für alle anderen Dinge des Lebens ebenso. Was soll also ein solcher Artikel überhaupt aussagen? Den hätte sich das Handelsblatt schenken können.

  • das handelsblatt schreibt für die anspruchsvollen leser unter den schafen. daher sind solche artikel genau richtig, um die schafe vor der schur noch ein wenig wolle ansetzen zu lassen.

  • Mit einem minimalen gesunden Menschenverstand
    kann jeder in Erfahrung bringen, was sein
    zb Goldschmuck wert ist.
    Das Handelblatt stellt in boulevard-Stil den privaten Goldverkauf als "riskant" dar.
    Das ist objektiv falsch. Denn es gibt wie
    in jedem Markt seriöse und unseriöse
    Aufkäufer.

    Hans Stein

  • Na, bei der Qualität kann man nur mal wieder feststellen: Typisch Handelsblatt. Es gibt doch wirklich kaum ein MSM was einseitiger und plumper alles in eine Richtung zu schreiben versucht...
    Oder irre ich mich und es ist einfach nur eine jurnalistische Schlechtleistung? Oder hat mal wieder die Zeit gefehlt es "richtig" zu machen? Wer weiß, wer weiß.
    Für alle interessierten hier der Artikel, von dem das hier in aller Eile abgeschrieben zu sein scheint:
    http://www.vz-nrw.de/UNiQ129128643509968/link816341A.html

  • War das jetzt ein Füll-Artikel, weil ein anderer eine halbe Spalte zu kurz geraten ist? bitte das nächste Mal einfach eine Werbung für irgendwas einschieben, der informationsgehalt wird derselbe sein.

  • Ja, man glaubt es kaum, dass solch uninformative, nichtssagende "Artikel" gedruckt werden. Solche Elaborate kann jeder verfassen, dazu gehört nicht viel. Herzlichen Glückwunsch für das gehobene Niveau im Handelsblatt.

  • @Dsc
    stimme zu, dass der Artikel nun wirklich sehr einseitig gehalten ist, als ob es sich bei Gold um ein Gut handele, das nur im dunklen Hinterzimmer verschoben wird. Wehe dem bösen Goldverkäufer !!!
    Niemand ist daran gehindert, einfach zu seiner Hausbank zu gehen und da Gold zu kaufen/verkaufen. Da das meiste Gold "genormt" ist in form von barren und Standardmènzen, dèrfte es auch keine Rechtsunsicherheit geben.

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