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Rohstoffe US-Lagerdaten schicken Ölpreis auf Talfahrt

Die offiziellen Lagerbestände in den USA sind überraschend gestiegen. Das beendet den jüngsten Preisanstieg im Anschluss an den Opec-plus-Deal.
09.12.2020 Update: 09.12.2020 - 17:26 Uhr Kommentieren
Rohstoffe: Ölpreis auf Sieben-Jahres-Hoch Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Ein überraschender, kräftiger Anstieg der US-Lagerbestände hat am Mittwoch einen Ausverkauf bei Rohöl ausgelöst. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 0,2 Prozent auf 48,72 Dollar je Barrel, nachdem sie zuvor zeitweise 1,5 Prozent auf 49,55 Dollar zugelegt hatte. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 0,7 Prozent auf 45,30 Dollar.

Am Nachmittag hatte die US-Regierung bekanntgegeben, dass die offiziellen Lagerbeständen in der vergangenen Woche überraschend um 15.189 Barrel gestiegen sind. Das war der größte Anstieg seit April.

Eigentlich war ein Abbau der Reserven um 1424 Barrel prognostiziert worden. Steigende Reserven belasten in der Regel die Ölpreise. Diese werden am Ölmarkt stark beachtet und könnten für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen.

„Es ist ein Blutbad, es gibt nicht wirklich viel Positives, sagte Matt Sallee dem Finanznachrichtendienst Bloomberg. Er ist Portfoliomanager bei Tortoise, einem Unternehmen, das energiebezogene Vermögenswerte in Höhe von rund acht Milliarden US-Dollar verwaltet. Er rechnet zwar mit einer Verbesserung der Lage, sobald der Impfstoff auf breiter Basis eingeführt wird, rechnet aber vorerst mit weiteren Problemen.

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    Bereits am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen vergleichsweise starken Anstieg der Benzinreserven um 6,44 Millionen Barrel verzeichnet hat.

    In der vergangenen Woche hatte der Ölpreis vom neuen Opec-plus-Deal Auftrieb bekommen. Daraufhin hatte der Ölpreis in dieser Woche den höchsten Stand seit neun Monaten erreicht.

    Am Donnerstagabend hatte sich die 23 Länder starke Allianz der Erdölexporteure darauf verständigt, ab Januar wieder etwas mehr Öl zu fördern. Beobachter waren zwar eher davon ausgegangen, dass die Fördermenge nicht erhöht wird, Doch dass die Opec plus zukünftig monatliche über Anpassungen berät wurde positiv bewertet.

    Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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    • dpa
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