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Rohstoffe US-Lagerdaten treiben Ölpreis hoch

Die Unsicherheit über die Entwicklung im Iran und der Streit zwischen Sudan und Südsudan haben am Vormittag zu einer Verteuerung von Rohöl geführt. Weiter Auftrieb gab es durch die US-Lagerdaten.
15.02.2012 Update: 15.02.2012 - 11:08 Uhr
Auch in Deutschland gibt es Öl, wie eine Pumpe am Wegesrand belegt. Quelle: dpa

Auch in Deutschland gibt es Öl, wie eine Pumpe am Wegesrand belegt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Ein unerwarteter Rückgang der US-Öllagerbestände hat dem Ölpreis am Mittwoch Auftrieb gegeben. Die Nordsee-Sorte Brent wurde mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent bei 118,75 Dollar je Barrel gehandelt, nachdem sie zuvor bei 117 Dollar notiert hatte. Das Fass US-Leichtöl verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 101,37 Dollar.

Zuvor hatte bereits der Atomstreit des Westens mit dem Iran die Ölpreise hochgetrieben. „Ich halte es nicht für realistisch zu erwarten, dass die Risiken im Iran verschwinden werden“, erklärte Jeremy Friesen, Rohstoffstratege bei Societe Generale. Der Iran ist der zweitgrößte Ölförderer im Nahen Osten. Die EU hat einen Einfuhrstopp für iranisches Öl ab 1. Juli verhängt.

Neben der Unsicherheit über die Entwicklung im Iran treibe auch der Streit ehemaliger Bürgerkriegsgegner im Sudan den Ölpreis. Der Sudan hatte am Vortag 2,4 Millionen Barrel südsudanesischen Öls konfisziert. Das meiste Rohöl aus dem Sudan und dem Südsudan wird nach China exportiert.

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