Rohstoffgeschäfte Deutsche Bank könnte Goldfixing abgeben

Deutschlands größte Bank möchte sein Rohstoffgeschäft verkleinern. Dazu soll unter anderem das Goldfixing abgegeben werden. Insider handeln bereits einen Kandidaten. Doch die vorherigen Skandale überschatten den Deal.
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Ein Mann passiert eine Deutsche Bank Filiale in London. Auf der Suche nach einem Abnehmer fürs Goldfixing könnte die Bank in Südafrika fündig werden. Quelle: Reuters

Ein Mann passiert eine Deutsche Bank Filiale in London. Auf der Suche nach einem Abnehmer fürs Goldfixing könnte die Bank in Südafrika fündig werden.

(Foto: Reuters)

Die Deutsche Bank kann sich vermutlich schon bald aus dem Goldfixing zurückziehen. Mit der Situation vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die südafrikanische Standard Bank sei momentan der Favorit, um künftig bei der Ermittlung des Referenzpreises für das Edelmetall mitzumischen. Denn die Deutsche Bank will sich aus dem Kreis der Institute zurückziehen, die den Preis festsetzen.

Das Rohstoffgeschäft soll insgesamt verkleinert werden. Bislang galt es aber als fraglich, ob die Frankfurter einen Abnehmer finden. Denn nach mehreren Skandalen um die Manipulation bei der Festsetzung von Devisenkursen und Referenzzinssätzen nehmen die Regulierer auch die undurchsichtigen Fixing-Prozesse unter die Lupe.

Neben der Deutschen Bank sind die britischen Institute Barclays und HSBC, die kanadische Bank of Nova Scotia sowie die französische Societe Generale am Goldfixing beteiligt. Diese müssten einem Verkauf des Teilnahmerechts zustimmen. Die Insider sagten Reuters nun, die Standard Bank habe Interesse und sei für die anderen Geldhäuser akzeptabel. Die Deutsche Bank und die Standard Bank lehnten eine Stellungnahme dazu ab.

Das südafrikanische Geldhaus verkauft gerade 60 Prozent seines Kapitalmarktgeschäfts an die chinesische Großbank ICBC. 2004 war letztmals ein Platz am Goldfixing-Tisch gewechselt - von N.M. Rothschild and Sons hin zu Barclays. Marktkreisen zufolge wurden damals eine Million Dollar dafür gezahlt.

  • rtr
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  • "Handelsblatt vom 31.12.13: "'Gold war gestern'. 'Gold ist einer der großen Verlierer der Krise'"

    Handelsblatt vom 05.02.14: "Besonders Goldanleger müssen sich auf 'weitere Leiden' einstellen, obwohl das Edelmetall bereits im vergangenen Jahr 28 Prozent seines Wertes verloren hat. Die US-Investmentbank Morgan Stanley senkte ihr Preisziel um zwölf Prozent auf 1160 Dollar je Unze."

    Handelsblatt vom 13.02.14: "Analysten rechnen mit steigendem Goldpreis."

    Hä? - Gehts noch soll dies eine Anlyse sein oder mehr Kaffeesatzleserei je nach dem wo der Goldkurs sich gerade befindet.

    Siehe auch: http://www.goldseiten.de/artikel/196176--Gold-ueber-1.300-Goldaktien-steigen.html

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